The Evolution of Lost Shadowlands
Die schnelle Entwicklung der Welt sorgte dafür, dass die 4 Hüter-Paare, der Zeit hinterher hingen, die Aufgabe, mit der sie beauftragt waren, konnte nicht mehr so ohne weiteres ausgeführt werden. Va’ohn hoffte, dass ein Helfer, der zur Erde gesandt werden sollte, ihnen dabei helfen konnte, das Gleichgewicht der Welt aufrecht zu halten. Jedes Paar sollte einen Teil seiner Essenz entnehmen und zu einer eigenen Gestalt formen. Aus der Essenz der Nacht wurde der Nachtgeist Noxmanes (Nox - Nacht, Manes - Geister) geformt. In ihm waren Entlastung, Ruhe und Regeneration vereint. Da er den Eltern der Varigen entsprang, zählte dieses Volk zu seinen Verwandten. Und obwohl er sich nur durch seine starke Magie von ihnen unterschied, war er mit dem Wesen dieses Volkes nicht vertraut. Immerhin bevölkerten sie schon seit Jahrhunderten die Welt, während seine eigene Geburtsstunde gerade erst war.
Wenn er merkte, dass die Welt an Erschöpfung litt, lag es an ihm einzuschreiten und die daraus entstehenden schweren folgen abzuwenden. Wann immer Konflikte oder Entwicklungen eine Person zu sehr überlastete und ihre innere Kraft zu schwinden drohte, war er es, der Ruhe brachte, Entlastung schuf und die notwendige Regeneration einleitete. Es galt aber auch die systemische Störung zu verhindern. Diese entstand, wenn viele Individuen eines Volkes gleichzeitig überlastet waren. Denn dadurch würde für kurze Zeit eine große Menge instabiler Magie oder unkontrollierter Fähigkeiten freigesetzt werden, die eine Kettenreaktion auslösen könnten, die die gesamte Umgebung destabilisierte. Bei den Varigen war es besonders gefährlich, wenn eine größere Gruppe gleichzeitig ihre angeborene Schattenmagie überlastete. Darum beschloss er, sich direkt unter ihnen niederzulassen um als Teil ihrer Gesellschaft anerkannt zu werden. Seine wahre Herkunft und Aufgabe gab er jedoch nicht preis.
Er war ein eher beobachtendes Wesen, das Situationen nüchtern erfasste und erst handelte, wenn er alle relevanten Faktoren erkannt hatte. Er blieb in jeder Lage ruhig und kontrolliert, richtete sein Handeln konsequent an dem aus, was erforderlich war, um Überlastung zu verhindern. Seine Aufgabe war nicht die Heilung als solches, sondern die Wiederherstellung eines Zustands, in dem Heilung möglich wurde. Er überwachte Rhythmen, erkannte Störungen frühzeitig und sorgte durch gezielte Eingriffe dafür, dass Prozesse rechtzeitig zur Ruhe kamen.
Doch eines Tages verspürte er in seinem Innern eine immer stärker werdende Unruhe, die sein ganzes Denken überlastete. Er wusste sich nicht zu helfen. Je unruhiger er wurde, desto näher brachte ihn das an seine eigene Belastungsgrenze. Dann kam ihm die Idee, dassPhosissa ihm helfen könnte, schließlich stand sie für Ordnung und Klarheit. Vielleicht schaffte sie es, dass er seine innere Unruhe in den Griff bekam. Er hatte sich gerade auf den Weg gemacht, als er das Gefühl hatte, sein Kopf würde explodieren und er sank erschöpft zu Boden.
Seine Sinne drohten zu schwinden. In einem Zustand zwischen Wachsein und Bewusstlosigkeit spürte er die sanfte Berührung einer Hand auf seiner Wange. Mühsam hob er die Augenlider und blickte in das hellste Paar Augen, das er jemals gesehen hatte. Es gehörte einer Varigea, die ihm schon des Öfteren aufgefallen war, aber so nah war er ihr noch nie gekommen. Wie durch einen Zauber, anders konnte er es sich nicht erklären, fiel jedes Gefühl der Unruhe von ihm ab und eine unglaubliche Wärme breitete sich in seinem ganzen Körper aus, ausgehend von ihrer Hand, die noch immer auf seiner Wange lag. Sie beugte sich zu ihm runter, offensichtlich erleichtert, dass er wieder zu sich gekommen war, und berührte seine Lippen mit den ihren. Erschrocken sprangNoxmanes auf. Sein Körper reagierte auf eine Art auf diesen Kuss, die er nicht kannte. Die Varigea wich einen Schritt zurück, überrascht von seiner Reaktion. Doch der Blickkontakt brach nicht ab. Sie spürten beide, dass es kein gewöhnlicher Kuss gewesen war, sondern dass sich ihre Seelen untrennbar miteinander verbunden hatten. Trotz seiner Angst vor ihrer Reaktion offenbarte er ihr sein wahres Wesen, was sie wie selbstverständlich hinnahm. Und so geschah es, dass der einst so rationale Noxmanes eine tiefe, emotionale Seite in sich entdeckte, die ihm bis dahin völlig fremd gewesen war.
Durch ihre enge Verbindung und die gemeinsamen Kinder fand die Spezies der Nachtgeister ihren Grundstein in dieser Welt. Denn obgleich sie das Erbe beider Elternteile in sich trugen, war das der Nachtgeister das prägendere. In ihnen verband sich die Fähigkeit zur Verwandlung und zur Schattenmagie der Varigen mit der Gabe, Ruhe und Regeneration herbeiführen zu können.

Er war ein eher beobachtendes Wesen, das Situationen nüchtern erfasste und erst handelte, wenn er alle relevanten Faktoren erkannt hatte. Er blieb in jeder Lage ruhig und kontrolliert, richtete sein Handeln konsequent an dem aus, was erforderlich war, um Überlastung zu verhindern. Seine Aufgabe war nicht die Heilung als solches, sondern die Wiederherstellung eines Zustands, in dem Heilung möglich wurde. Er überwachte Rhythmen, erkannte Störungen frühzeitig und sorgte durch gezielte Eingriffe dafür, dass Prozesse rechtzeitig zur Ruhe kamen.
Doch eines Tages verspürte er in seinem Innern eine immer stärker werdende Unruhe, die sein ganzes Denken überlastete. Er wusste sich nicht zu helfen. Je unruhiger er wurde, desto näher brachte ihn das an seine eigene Belastungsgrenze. Dann kam ihm die Idee, dass
Seine Sinne drohten zu schwinden. In einem Zustand zwischen Wachsein und Bewusstlosigkeit spürte er die sanfte Berührung einer Hand auf seiner Wange. Mühsam hob er die Augenlider und blickte in das hellste Paar Augen, das er jemals gesehen hatte. Es gehörte einer Varigea, die ihm schon des Öfteren aufgefallen war, aber so nah war er ihr noch nie gekommen. Wie durch einen Zauber, anders konnte er es sich nicht erklären, fiel jedes Gefühl der Unruhe von ihm ab und eine unglaubliche Wärme breitete sich in seinem ganzen Körper aus, ausgehend von ihrer Hand, die noch immer auf seiner Wange lag. Sie beugte sich zu ihm runter, offensichtlich erleichtert, dass er wieder zu sich gekommen war, und berührte seine Lippen mit den ihren. Erschrocken sprang
Durch ihre enge Verbindung und die gemeinsamen Kinder fand die Spezies der Nachtgeister ihren Grundstein in dieser Welt. Denn obgleich sie das Erbe beider Elternteile in sich trugen, war das der Nachtgeister das prägendere. In ihnen verband sich die Fähigkeit zur Verwandlung und zur Schattenmagie der Varigen mit der Gabe, Ruhe und Regeneration herbeiführen zu können.

