Inocencia - Heimat der Freude
Eine schmale Straße, kaum breiter als ein Trampelpfad, schlängelt sich durch Felder und Wiesen, bis sie schließlich das kleine Dorf namens Inocencia erreicht. Die kleinen, liebevoll gestalteten Häuser mit ihren blumenverzierten Fensterbänken und bunten Fensterläden verleihen dem Ort einen idyllischen und friedlichen Charme. Die Bewohner sind bekannt für ihre Gastfreundschaft, stets hilfsbereit und zuvorkommend, immer bereit, einem Nachbarn oder auch einem Fremden in Not zu helfen. In Inocencia kennt jeder jeden, und man fühlt sich der Gemeinschaft zugehörig. Streitigkeiten gibt es kaum, und wenn doch, werden sie schnell und freundschaftlich beigelegt.
Inocencia befinden, wachsen wilde Blumen, und Bienen summen vergnügt von einem Gewächs zum nächsten, um ihren Hunger zu stillen. Die Blätter der Nanjoriblumen , die sonst nirgends im ganzen Land zu finden sind, dienen zur Herstellung des einzigartigen Nanjotees , der aufgrund seiner beruhigenden und leicht berauschenden Wirkung sehr beliebt ist. Die Blütenblätter der Pflanzen sind von einem leuchtenden Blau und eignen sich besonders gut zum Einfärben von Kleidungsstücken. Aber auch verschiedene Cremes und Pülverchen erhalten durch diesen besonderen Farbton das gewisse Etwas.
Jenseits der Blumenfelder, auf der anderen Seite vonInocencia , beginnt der Dunkle Wald . Auf dessen finsteren Pfaden, tief in seinem Innern, hat sich der eine oder andere schon hilflos verirrt. Nach dem geglückten Verlassen des Waldes gab es so manch unheimliche Geschichte zu erzählen. Daher ist es auch nicht wenig verwunderlich, dass ihm im Laufe der Zeit eine zugleich faszinierende als auch unheimliche Aura zugesprochen wurde.
Betritt man das Dorf, verbreitert sich der Pfad, und kleine Hütten, meist aus Lehm gebaut, säumen den Weg. Sie sind umgeben von liebevoll angelegten Gärten und nur durch niedrige Zäune getrennt. Schließlich liebt man es, das eine oder andere Pläuschchen mit seinen Nachbarn zu führen.
In der Mitte vonInocencia befindet sich eine freie Fläche, die einmal in der Woche von den Bewohnern genutzt wird, um die verschiedensten Dinge zum Verkauf anzubieten. Neben selbstgestrickten Socken, frischem Backwerk, eingemachten Hunjanies , einer Art Gurke, die in dieser Gegend besonders gut gedeiht, und etlichen anderen Dingen findet man dort auch Menschen, die für eine Woche ihr Können in den verschiedensten Bereichen kostenlos zur Verfügung stellen. So hilft man sich gegenseitig, und im gesamten Dorf herrscht eine zufriedene Stimmung.
In der Taverne, die sich gleich neben dem Marktplatz befindet, hat schon so manche fröhliche Runde beisammengesessen und über die Geschehnisse im Lande gesprochen. Und es ist bestimmt auch mehr als einmal vorgekommen, dass ein Gast mehr trank, als gut für ihn war, und er seinen Rausch in irgendeiner Ecke ausschlafen musste. Aber das stört hier niemanden. Der Wirt,Diraxmus , hat für jeden ein offenes Ohr, und seine Schulter wurde schon so manches Mal zum Ausweinen benutzt.
Gleich daneben ist die Schmiede, und der finstere Blick des Schmieds,Roderick lautet sein Name, kann nicht über seine liebe Art hinwegtäuschen. Seine Kunst im Umgang mit dem Schwerthandwerk ist legendär. Da er seine Arbeit liebt und in jede Waffe, die er schmiedet, ein Stück seines Herzens einbringt, ist jedes seiner Werke ein Meisterstück. Sie sind im ganzen Land begehrt, und viele Besucher kommen in das Dorf, um sich von Roderick eine besondere Waffe herstellen zu lassen. Er ist bei seiner Kundenwahl jedoch sehr wählerisch. Nicht der Geldbeutel entscheidet, wem er zu Diensten ist, sondern die Ausstrahlung.
In der kleinen Kapelle, gleich neben dem Marktplatz, gegenüber der Taverne, trifft man sich sonntags zum Gottesdienst. Der Prediger, ein alter, grauhaariger Mann mit roter Nase und langem Bart, ist des Öfteren in der Taverne anzutreffen, wo er aber nicht unbedingt gegen den sündigen Genuss des Alkohols predigt.
Etwas weiter außerhalb vonInocencia , im bereits erwähnten Wald, zwischen den Bäumen versteckt, liegt ein kleines Haus. Die wenigsten kennen jedoch seinen genauen Standort. Ein alter Mönch, der vor Jahren seinen Weg aus einer anderen Dimension hierher gefunden hat, lebt dort. Um ihn drehen sich viele wilde Geschichten und Vermutungen, da er die Bevölkerung des Landes größtenteils meidet und lieber für sich alleine bleibt, ihn also so gut wie niemand wirklich kennt. Er beschäftigt sich mit den Lehren dieser Dimension, vor allem mit den mystischen Bräuchen und Reliquien.
Doch schon lange lag ein bedrohlicher Schatten über dem Dorf, wie auch über dem ganzen Land, denn das Böse wütet und will alles Gute unter sich begraben. Schwarze Wellen der Zerstörung breiten sich vom Zentrum des Landes aus, vomTurm der Finsternis , in dem der Dunkelmagier Agraxas sein Unwesen treibt. Aber zum Glück gibt es auch noch die guten Lichthexen, die ihn mit ihrer weißen Magie seit Jahrhunderten in Schach halten.

Foto & Postwork: Morgan MacAilis (Copilot)
Jenseits der Blumenfelder, auf der anderen Seite von
Betritt man das Dorf, verbreitert sich der Pfad, und kleine Hütten, meist aus Lehm gebaut, säumen den Weg. Sie sind umgeben von liebevoll angelegten Gärten und nur durch niedrige Zäune getrennt. Schließlich liebt man es, das eine oder andere Pläuschchen mit seinen Nachbarn zu führen.
In der Mitte von
In der Taverne, die sich gleich neben dem Marktplatz befindet, hat schon so manche fröhliche Runde beisammengesessen und über die Geschehnisse im Lande gesprochen. Und es ist bestimmt auch mehr als einmal vorgekommen, dass ein Gast mehr trank, als gut für ihn war, und er seinen Rausch in irgendeiner Ecke ausschlafen musste. Aber das stört hier niemanden. Der Wirt,
Gleich daneben ist die Schmiede, und der finstere Blick des Schmieds,
In der kleinen Kapelle, gleich neben dem Marktplatz, gegenüber der Taverne, trifft man sich sonntags zum Gottesdienst. Der Prediger, ein alter, grauhaariger Mann mit roter Nase und langem Bart, ist des Öfteren in der Taverne anzutreffen, wo er aber nicht unbedingt gegen den sündigen Genuss des Alkohols predigt.
Etwas weiter außerhalb von
Doch schon lange lag ein bedrohlicher Schatten über dem Dorf, wie auch über dem ganzen Land, denn das Böse wütet und will alles Gute unter sich begraben. Schwarze Wellen der Zerstörung breiten sich vom Zentrum des Landes aus, vom
