Friedhof - Spielplatz der Dunklen Welt
Eine persönliche Anmerkung vorweg: Mir ist durchaus bewusst, dass ich anstatt einfach nur den Friedhof zu beschreiben, näher auf seine "Bewohner" einging, aber nur so war es mir möglich, die Atmosphäre, die diesem Ort innewohnt zum Ausdruck zu bringen.
Friedhof wie jeder andere wirken.... ja, aus der Ferne hat er sogar etwas Märchenhaftes an sich, wie er da nebelverhangen zwischen dem Dunklen Wald und dem Turm der Finsternis liegt. Doch der Eindruck täuscht.
Die Luft riecht nach feuchter, modriger Erde, und der Nebel, der nie zu weichen scheint, ist schwefeldurchtränkt. Der Geruch mag zwar nur schwach wahrnehmbar sein, doch er ist extrem unangenehm. Aus den offenen Gruften dringt manchmal ein Flüstern, manchmal ein Kratzen, manchmal ein Lachen, das man lieber nicht gehört hätte. All dies sind die Gründe, warum die Einwohner vonInocencia diesen Ort nur betreten, wenn es sich absolut nicht vermeiden lässt. Und auch wenn sie die Anwesenheit von etwas Dunklem spüren, so ist ihnen nicht wirklich bewusst, dass sich zwischen den verwitterten Grabsteinen, schiefen Kreuzen und halbzerfallenen Mausoleen eine Vielzahl schrecklicher Wesen niedergelassen hat.
Neben demClan der Vampire hat auch das Reich der Untoten hier sein Zuhause gefunden. Den Hort der Dämonen gab es schon in grauer Vorzeit, doch inzwischen hat er sich bis in die Katakomben unterhalb des Friedhofs ausgebreitet.
Die Vampire hausen in den Gruften und feiern ihre sadistischen Feste, bei denen Menschen nur als Partysnack willkommen sind. Ihre Anführerin istMasuareusis , die eigentlich nur zur Hälfte ein Vampir ist. Nachdem ihre Mutter, die Tochter des einstigen Vampirkönigs, von dem Dunkelmagier Agraxas gepfählt wurde, nahm dieser das verwaiste Halbwesen zu sich und ernannte sie Jahre später zum Oberhaupt des Clans. Aus diesem Grund hat sie auch viele Feinde. Doch das hindert sie nicht daran, mit starker Hand über ihre Untertanen zu regieren.
Die Untoten, regiert vonPraxtaki , sind keine willenlosen Kreaturen wie man sie sonst so kennt, sie sind vielmehr eine Mischung aus "Stille Wächter", "Nebelgeborene", "Verfluchte Seelen" und "Sammler der Erinnerungen". Einige von ihnen wachen seit Jahrhunderten über den Friedhof, andere formten sich aus dem Nebel, der über dem Gelände liegt, während wieder andere aus den Seelen der Verstorbenen hervorgingen. Und so unterschiedlich ihr Ursprung ist, so unterschiedlich ist auch ihr Erscheinungsbild. Um Praxtaki selbst ranken sich die verschiedensten Mythen. Eine besagt, er sei ein uralter Nebelgeist, der den Nebel selbst kontrolliert, ihn verdichten, formen, bewegen und sogar Stimmen darin flüstern lassen kann. Viele glauben, dass der schwefeldurchtränkte Nebel des Friedhofs von ihm ausgeht. In einer anderen heißt es, er sei ein Wesen, das einst ein Hohepriester war und nun zwischen Leben und Tod gefangen ist. Und in einer weiteren hält man ihn für einen einstigen Heiler, der versuchte, den Fluch des Friedhofs zu brechen und dabei selbst zu einem Teil davon wurde, getrieben von einem Rest Bewusstsein, der ihn zwischen Wahnsinn und Klarheit schwanken lässt.
Wie dem auch sei, die Untoten nähren sich auf jeden Fall von den Erinnerungen verlorener Seelen und zwar nicht nur der von Verstorbenen.
Und auch wenn es gelegentlich zu Machtkämpfen kommt, so hält sich doch meistens jeder in seinem eigenen Revier des Friedhofs auf.
Zwischen zerbrochenen Grabplatten und wildem Gestrüpp versteckt befindet sich der Eingang zu denKatakomben . Dort unten, tief unter dem Friedhof, hat sich eine ganze Horde von Dämonen eingenistet, und über ihnen thront Scharboss . Aber auf sie kommen wir später noch einmal zurück....

Foto & Postwork: Morgan MacAilis (Copilot)
Die Luft riecht nach feuchter, modriger Erde, und der Nebel, der nie zu weichen scheint, ist schwefeldurchtränkt. Der Geruch mag zwar nur schwach wahrnehmbar sein, doch er ist extrem unangenehm. Aus den offenen Gruften dringt manchmal ein Flüstern, manchmal ein Kratzen, manchmal ein Lachen, das man lieber nicht gehört hätte. All dies sind die Gründe, warum die Einwohner von
Neben dem
Die Vampire hausen in den Gruften und feiern ihre sadistischen Feste, bei denen Menschen nur als Partysnack willkommen sind. Ihre Anführerin ist
Die Untoten, regiert von
Wie dem auch sei, die Untoten nähren sich auf jeden Fall von den Erinnerungen verlorener Seelen und zwar nicht nur der von Verstorbenen.
Und auch wenn es gelegentlich zu Machtkämpfen kommt, so hält sich doch meistens jeder in seinem eigenen Revier des Friedhofs auf.
Zwischen zerbrochenen Grabplatten und wildem Gestrüpp versteckt befindet sich der Eingang zu den
