Der Turm der Finsternis
Seit jeher macht alles, was noch bei Verstand ist, einen großen Bogen um den Turm. Was allerdings nicht immer so leicht ist, denn er befindet sich nicht gerade am Rande Lost Shadowlands. Der Dunkelmagier Agraxas hat hier seinen Herrschaftssitz und alles strahlt Dunkelheit und Kälte aus. Und da sich keiner in das Gebäude wagt, konnte auch niemand sagen, wie es in ihm aussieht. Aber sicherlich wird sich eines Tages ein mutiges Wesen in die Finsternis des Turmes vorwagen....
Das umliegende Land ist längst verödet, der Boden trocken und brüchig. Bei Berührung zerfällt er in staubige Schichten, die sich wie Asche anfühlen, aber einen blutroten Dunst verströmen. Die wenigen verbliebenen Bäume sind nur noch verdrehte Gerippe, deren Äste wie knochige Finger in den Himmel ragen. Ein dünner, schwefliger Nebel liegt über dem Boden, der sich zwischen den Wurzeln hindurch windet, um die Baumstämme in langsamen aufsteigenden Spiralen kreist, die manchmal den Eindruck erwecken, als würde er nach den toten Ästen greifen, um sich an ihnen hochzuziehen.
Der Himmel über den Turm wirkt wie ein endloser schwarzer Trichter, der sich unaufhörlich um sich selbst dreht, nie zur Ruhe kommend, als würde er von einer unsichtbaren Kraft angetrieben. Und auch die Wolken drehen ihre Kreise, schwer und bedrohlich, durchzogen von roten Blitzen, die lautlos durch die Schwärze zucken, und jedes Mal, wenn sie aufflammen, für einen einzigen Moment die Silhouette des Turms nachzeichnen, scharf, bedrohlich, beinahe lebendig, bevor die Dunkelheit sie wieder verschluckt. Kein Vogel wagt sich in diese Zone.
Von der Spitze des Turms aus sickern feine Ströme dunkler Energie in die Welt hinaus. Sie wirken wie dünne, schwarze Spinnweben, die sich über Felsen und Erde legen, als suchten sie nach etwas, das sie verschlingen können. Sie kriechen in die Ritzen des Gesteins, verlieren sich in Wurzeln, und überall, wo sie entlanggleiten, hinterlassen sie Spuren von Verderbnis. Was sie berühren, verliert zuerst seine Farbe, dann seine Kraft und schließlich jedes Leben.
Über den gesamten Ort liegt eine Stille, die alles andere als beruhigend ist. Sie gibt einem das unangenehme Gefühl, als würde man beobachtet werden, als würde hier etwas lauern.... etwas, das wartet und darauf hofft, dass man einen Schritt zu weit geht....

Foto & Postwork: Morgan MacAilis (Copilot)
Das umliegende Land ist längst verödet, der Boden trocken und brüchig. Bei Berührung zerfällt er in staubige Schichten, die sich wie Asche anfühlen, aber einen blutroten Dunst verströmen. Die wenigen verbliebenen Bäume sind nur noch verdrehte Gerippe, deren Äste wie knochige Finger in den Himmel ragen. Ein dünner, schwefliger Nebel liegt über dem Boden, der sich zwischen den Wurzeln hindurch windet, um die Baumstämme in langsamen aufsteigenden Spiralen kreist, die manchmal den Eindruck erwecken, als würde er nach den toten Ästen greifen, um sich an ihnen hochzuziehen.
Der Himmel über den Turm wirkt wie ein endloser schwarzer Trichter, der sich unaufhörlich um sich selbst dreht, nie zur Ruhe kommend, als würde er von einer unsichtbaren Kraft angetrieben. Und auch die Wolken drehen ihre Kreise, schwer und bedrohlich, durchzogen von roten Blitzen, die lautlos durch die Schwärze zucken, und jedes Mal, wenn sie aufflammen, für einen einzigen Moment die Silhouette des Turms nachzeichnen, scharf, bedrohlich, beinahe lebendig, bevor die Dunkelheit sie wieder verschluckt. Kein Vogel wagt sich in diese Zone.
Von der Spitze des Turms aus sickern feine Ströme dunkler Energie in die Welt hinaus. Sie wirken wie dünne, schwarze Spinnweben, die sich über Felsen und Erde legen, als suchten sie nach etwas, das sie verschlingen können. Sie kriechen in die Ritzen des Gesteins, verlieren sich in Wurzeln, und überall, wo sie entlanggleiten, hinterlassen sie Spuren von Verderbnis. Was sie berühren, verliert zuerst seine Farbe, dann seine Kraft und schließlich jedes Leben.
Über den gesamten Ort liegt eine Stille, die alles andere als beruhigend ist. Sie gibt einem das unangenehme Gefühl, als würde man beobachtet werden, als würde hier etwas lauern.... etwas, das wartet und darauf hofft, dass man einen Schritt zu weit geht....
