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Castle of Merages - Bojans Residenz
- sitz der merages - von dunkelheit überzogen -
Castle Merages ist der Sitz des Geschlechts der Merages, deren Oberhaupt Königin Bojan ist. In grauer Vorzeit wurde dieses prächtige Gebäude auf einem hohen, steilen Berg errichtet. Dieser Standort ist bewusst gewählt worden, denn er verleiht der Burg bis heute eine beinahe unantastbare Macht, da es kaum jemanden gelingt, die Burg unbemerkt und heimlich zu erreichen.


Foto & Postwork: Morgan MacAilis (Copilot)

Über die Entstehung der Burg weiß man wenig. Manche behaupten, sie habe schon immer existiert. Andere erzählen, sie sei in einer Zeit erbaut worden, als in Lost Shadowlands nur Dämonen lebten. Damals soll sie der Hauptwohnsitz des grausamen Dämonenkönigs Herandes gewesen sein. Die Merages bezogen die Burg im Jahr 417 und seitdem haben dort viele Generationen in Glück und Liebe gelebt.
Umgeben von einem tiefen Graben kann man Castle Merages nur über eine Zugbrücke betreten. Wer Einlass erhält, gelangt zunächst in einen weitläufigen Hof, der von den Soldaten als Übungsplatz genutzt wird. Betritt man die Eingangshalle, ist man überwältigt. Ein riesiges Fenster ragt bis in das nächste Stockwerk, und das bunte Glas wirft an sonnigen Tagen ein lebendiges Muster auf die Tische und Stühle, die großzügig im Raum verteilt sind. Die Decke ist sehr hoch, und über eine sanft geschwungene Treppe, die sich direkt neben der Tür befindet, erreicht man eine Balustrade, von der aus man den gesamten Raum überblicken kann. Von dort führen mehrere Türen in die Bibliothek, das Turmzimmer und weitere Gästezimmer.
Auf der linken Seite der Halle befindet sich ein kunstvoll gestalteter Durchgang, der in die Privatgemächer der Königsfamilie führt. Eine fast verborgene Tür bei der Treppe wiederum führt zur Küche, den Kellerräumen und den Unterkünften der Bediensteten.
Dies mag zwar vielleicht eine eher trockene Beschreibung der Burg sein, nicht so lebhaft wie andere Texte zu den verschiedensten Orten, aber genauso soll Castle Merages wahrgenommen werden, denn inzwischen hat sich Dunkelheit über die Burgzinnen gelegt und Kälte breitete sich unaufhaltsam aus.