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The Evolution of Lost Shadowlands
- alles fügt sich zusammen - sprachen entstehen -
Wie die Magie dieser Welt ist auch die Sprache nicht bewusst entstanden. Ihr Ursprung beruht auf den akustischen Klängen, die Va'ohns Gedanken entsprungen sind und die Luft in Bewegung versetzt haben. Das gesprochene Wort jedoch ist kein zufälliges Konstrukt.
Nachdem die 8 Ur-Wesen ihren Kindern das Gefühl der Klänge mit auf den Weg gaben, entwickelten diese daraus vier völlig unterschiedliche Wege, mit ihrer Umwelt umzugehen. Sprache entstand in Lost Shadowlands als Überlebenswerkzeug und Ausdruck der eigenen Biologie. Im Laufe der Zeit veränderte sie sich individuell und durch die Ausbreitung der Völker verschmolzen sie teilweise.

An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Magie des Wortes als kaum hörbarer Widerhall, seinen Platz in der Welt fand. Dies geschah in dem Moment, als es das erste mal ausgesprochen wurde. Und da die Völker nicht alle zur selben Stunde geboren wurden, teilweise lagen Jahrzehnte dazwischen, hatten die Erstgeborenen den Grundstein für die nachfolgenden Kinder der Ur-Wesen gelegt. Allerdings nicht, wie man vermuten würde, als eigenständiges Wort, sondern vielmehr als den Hauch der Bedeutung, die in ihm lag. Elwanry ist also die Sprache der Schöpfung selbst und wird auch von etlichen magischen Wesen gesprochen.
Der Ursprung
Foto & Postwork: Gemini & Morgan MacAilis

Elwanry - Farbige Klänge der Morgendämmerung

Geboren in der Stunde des ersten Lichts, trugen die Elwanry das Erbe des Wandels und des Neubeginns in sich. Aufgrund ihrer tiefen Verbundenheit zur Natur und den arkanen Energien, nahmen sie die sich ständig wandelnden Übergangstöne der Welt sehr bewusst wahr. Die Sprache, die sie formten, war eine direkte Nachahmung der Natur, die sie umgab. Sie erinnerte an das Rauschen des Windes in den Bäumen oder das Plätschern eines Baches. Ihre Worte gingen ohne harte Brüche ineinander über, genau wie die Farben der Morgendämmerung, nach denen sie benannt wurden. Für Außenstehende klang ihre Sprache oft wie ein melodischer, fast gesungener Zauberspruch, in dem der Ur-Schall der Welt noch deutlich spürbar war.
Menasies - Klänge des Licht des Tages

Für die Menasies, deren Geburtsstunde das helle Licht des Tages war, hatten die Klänge, die sie wahrnahmen, eine andere Bedeutung. Durch ihre fehlende Verbindung zur Magie waren sie kein instinktiver Zustand, sondern ein Werkzeug der Erkenntnis und der Ordnung. Sie mussten ihre Sprache rational lernen, darum erschufen sie ein hochentwickeltes, logisches Sprachsystem, das klaren Regeln und festen Gesetzen folgte. Aus dem Drang nach Struktur heraus erfanden sie die Grammatik. Für Außenstehende klang ihre Sprache voller Würde und Präzision, als würde jedes gesprochene Wort ein Stück der Welt für immer im Licht festhalten.
Gnorge - Erdige Klänge des Übergangs

Als die im Zwielicht der Abenddämmerung geborenen, besaßen die Gnorge keinerlei eigene Magie in ihrem Blut. Der feine Schall der Luft blieb ihnen verschlossen, und so suchten sie ihren ganz eigenen Weg, um der Welt zu begegnen. Ihre Sprache entstand durch ihr Handwerk, geformt zwischen dem Hämmern auf Metall und der erdigen Atmosphäre ihres Zuhauses. Aus diesem harten Widerstand der Materie heraus wuchs ein kurzes, sehr prägnantes Sprachsystem. Die Laute der Gnorge klingen kantig, fest und unnachgiebig. Für Außenstehende wirkte ihre Sprache oft rau, abrupt und voller wehrhafter Entschlossenheit, wie das Echo eines schweren Schlags, der tief in der Erde nachhallt.
Varigen - Klänge der Dunkelheit der Nacht

Die Varigen waren in der absoluten Stille der Nacht geboren. Zudem besaßen sie eine starke Verbindung zur Schattenmagie und Metamorphose. Ihre Sprache, die sich im Laufe der Zeit aus der Stille heraus entwickelte, war so wandelbar wie ihre eigene Gestalt. Sie glich einem Wispern, gleitend und voller Doppelbedeutungen, die sich erst durch die Färbung der Stimme offenbarte. Für Außenstehende klang ihre Sprache wie ein geheimnisvolles, flüsterndes Echo in der Dunkelheit, ohne jemals ganz greifbar zu sein.
Daimoirien - Zerrissenheit als Klang

Entstanden aus dem tiefen Konflikt zwischen Stolz und Angst, stürzten die Daimorien weder in das Licht des Tages noch in die Dunkelheit der Nacht. Hineingeboren in den Riss, den Va’ohns gespaltene Gefühle im Dasein hinterlassen hatte und durchdrungen von dem reinen Ur-Schall selbst, benötigten sie im Grunde keine physischen Worte. Ihre mentalen Fähigkeiten waren einzigartig und von furchteinflößender Macht. Die Sprache, die nach und nach entstand, folgte keinem biologischen Instinkt und keiner gelernten Logik, sondern war geprägt von plötzlichen Brüchen, intensiven, vibrierenden Schwingungen und unvorhersehbaren Rhythmen. Für Außenstehende klang ihre Sprache wie das unruhige Zittern vor einem Sturm, erfüllt von der unerbittlichen Macht des Ur-Bewusstseins.

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