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Martiesch, der traurige Prinz
- the book of folks -
Martiesch lebt in seiner eigenen Welt, abgeschottet von den finsteren Plänen seiner Mutter, Bojan, der Königin. Seine reine und unschuldige Natur führt ihn oft dazu, in den Schlossgarten zu flüchten, wo er in Ruhe seine Bücher lesen oder ein weiteres Gedicht schreiben kann. Die blühenden Blumen und das sanfte Rascheln der Bäume bieten ihm einen Zufluchtsort, fernab von den politischen Intrigen und dunklen Machenschaften, die sich hinter den Schlossmauern abspielen. Abseits der bewohnten Räume des Schlosses liegt ein weiteres Refugium, hoch oben im hinteren Teil des Gebäudes, das aufgrund seines baufälligen Zustands vor Jahren geschlossen wurde.


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Mit seinem weichen Herzen ist der junge Prinz in der Lage, tiefe und starke Emotionen zu empfinden. Er glaubt fest an das Gute im Menschen und verschließt die Augen vor der harten Realität, die ihn umgibt. Diese naive Sicht auf die Welt macht ihn verletzlich, ist aber auch Teil seines unwiderstehlichen Charmes.

Martiesch hat den Tod seines Vaters, dem König, nie ganz verwunden. Dieser Verlust hinterließ eine tiefe Wunde in seinem Herzen, die bis heute nicht vollständig verheilt ist. Auch mit der Veränderung, die diese Tragödie bei seiner Mutter bewirkt hat, kommt er nicht zurecht. Königin Bojan hat sich zunehmend von ihrem Sohn entfremdet und sich in eine dunkle Welt zurückgezogen, die von Machtgier und Intrigen geprägt ist.
Die einzige Person, der er sich gelegentlich anvertraut, ist Sures, sein Mentor und väterlicher Freund. Sures ist ein weiser und gütiger Mann, der den Prinzen stets mit Rat und Tat zur Seite steht, wie seinerzeit auch schon dem verstorbenen König. Er erkennt die Zerbrechlichkeit und die tiefe Trauer des Jungens und versucht, ihm die Geborgenheit und den Halt zu geben, die ihm der Tod seines Vaters genommen hat.

Er spürt die Schatten, die sich im Schloss ausbreiten, und auch wenn er die politischen Intrigen nicht vollständig versteht, so erkennt er doch die Kälte in den Blicken der Höflinge, die Angst der Diener und die unausgesprochenen Spannungen, die wie ein unsichtbares Netz durch die Gänge ziehen. Manchmal fragt er sich, ob er selbst Teil dieser Dunkelheit ist, ob etwas von seiner Mutter in ihm lebt. Dieser Gedanke macht ihm Angst, und doch wagt er nicht, ihn auszusprechen. Darum sucht er gelegentlich Trost in der Welt der Bücher und der Poesie. Diese literarischen Ausflüge bieten ihm eine Flucht aus der Realität und erlauben ihm, in Fantasiewelten einzutauchen, in denen die Konflikte und Sorgen des realen Lebens bedeutungslos sind. Sures ermutigt Martiesch, seine Gefühle durch das Schreiben auszudrücken und vielleicht durch diese kreative Tätigkeit einen Teil seines inneren Schmerzes zu verarbeiten.
Marieschs Timeline
717 - Geburt
Wird als Sohn von Königin Bojan und dem König geboren
Wächst in einer Zeit des Friedens und der Fürsorge auf
720 – Tod des Königs
Verliert seinen Vater im Alter von drei Jahren
Erlebt den Zusammenbruch seiner Mutter
Spürt die zunehmende Kälte im Schloss, versteht sie aber nicht
720–730 – Jahre der Einsamkeit
Bojan entfremdet sich von ihm und wendet sich der Dunkelheit zu
Martiesch zieht sich in Bücher, Gedichte und Fantasiewelten zurück
Findet Trost im Schlossgarten und im verlassenen oberen Flügel
Sures wird zu seiner wichtigsten Bezugsperson
Gibt ihm Halt, Geborgenheit und väterliche Führung
Ermutigt ihn, seine Gefühle durch Schreiben auszudrücken



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