The Others
written in the book of othersHier habe ich erst mal einige Charaktere untergebracht, die zwar ein wenig Text haben, aber noch nicht zugeordnet, bzw. ausgebaut wurden. Ich habe auch keine Ahnung, ob ich sie jemals fertigstellen werde, trotzdem habe sie sich in Lost Shadowlands einen Platz verdient.
| RAETSELHAFTE ZEICHEN |
Inmitten des JAHRESZEITEN WALDES, wo die Sonnenstrahlen durch das Blätterdach tanzen und Blütenblätter wie Schmetterlinge durch die Luft schweben, lebt NARALA. Ihr Volk bewohnt die entlegensten Winkel uralter Wälder LOST SHADOWLANDS. Manche leben zu zweit in der Stille der Natur, andere in kleinen Gruppen zu viert oder fünft.
NARALA jedoch unterscheidet sich sehr von den anderen. Seit ihrer Geburt trägt sie die Zeichen der Wasserdrachen auf ihrer Haut. Dies macht sie zu einer Fremden unter den Ihren. Den Grund für diese Besonderheit ist unbekannt. Nicht einmal in den alten Schriften der Weisen ist ein solcher oder ähnlicher Fall dokumentiert.
Schon in jungen Jahren fühlten sich NARALA aufgrund dieser Zeichen Male wie eine Außenseiterin, was dazu führte, dass sie sich immer weiter zurückzog. Die Einsamkeit wurde zu ihrem Zufluchtsort, das Baumhaus zu ihrem Heim, hoch oben in den Baumwipfeln, wo die Äste ihr verborgenes Zuhause wie schützende Arme umhüllen. Dort fühlt sie sich sicher, geborgen, fernab der fragenden Blicke anderer. Doch ganz allein ist sie nicht. JARUSUS, ein Plüschtier, eines der seltensten Lebewesen im Land und äußerst scheu, ist stets an ihrer Seite. Sein Fell ähnelt dem eines weißen Leoparden, schimmert wie Schnee, durchzogen von dunklen Flecken, als wären sie kleine Inseln in einem Meer aus schimmerndem Licht.
Auf Grund dieser Lebensumstände könnte man nun vermuten, NARALA sei sehr unglücklich. Doch diese Vermutung trifft nicht zu, eher das Gegenteil ist der Fall. Rein mit sich und ihrer Einzigartigkeit sind einstige Fragen verstummt und es zählt nur das Hier und Jetzt. Das Leben ist zu kostbar um es mit der Suche nach Antworten zu vergeuden. NARALA ist sich sicher, dass sich das Rätsel eines Tages von selbst lösen wird, wenn es denn eine Rolle spielen sollte, und bis dahin will sie ihr Leben verantwortungsvoll und im Einklang mit der Natur leben, wie es bei ihrem Volk üblich ist, und gelegentlich das eine oder andere Abenteuer erleben.
| FLAMMEN DER NACHT |
Im Schatten der feurigen Dämmerung stand Nysira, die Flamme der Nacht. Ihre Augen funkelten wie gestohlene Sterne, ihr schwarzes Gewand ein Mosaik aus Rabenfedern und Leder. Sie hob die Hand, und mit einer flüchtigen Bewegung ließ sie die Luft schimmern, als würde sie einen unsichtbaren Schleier durchdringen.
Einst eine Wächterin des Lichts, wurde sie durch Verrat in die Tiefen verborgener Dimensionen verbannt. Nun wandelt sie zwischen den Welten, weder ganz menschlich noch ganz magisch, ein rätselhaftes Wesen mit einem schwarzen Herzen und einer brennenden Seele. Gerüchten zufolge träumt jeder, der ihren Blick zu lange erwidert, von brennenden Toren und singenden Stimmen aus der Dunkelheit.
Ein Hauch von Melancholie liegt in ihrem Gesichtsausdruck, als erinnerte sie sich vage an etwas längst Verlorenes.
| DIE FLAMMENRUFERIN |
Die Nacht, stockfinster und sternenlos, überzog LOST SHADOWLANDS mit einen dunklen Schleier. Doch jenseits der Dunkelheit loderte ein magisches Feuer und erfüllte die Luft mit geheimnisvoller Glut. Im Herzen dieses Feuers stand sie. Ihre Füße berührten den glühenden Boden, doch anstatt zu brennen, wurde sie eins mit den Flammen. Sie absorbierte ihre Kraft und ließ sie durch ihre Adern fließen. Es gab kein Zurück, nur ein nach Vorne, durch die Hitze, durch die Reinigung der Flammen. Der alte Weg war verbrannt, seine Asche in alle Himmelsrichtungen verweht. Dies war der Beginn von etwas Neuem, ein Versprechen und zugleich ein Triumph.
Einen Moment lang schloss sie die Augen, dann hob sie entschlossen die Hände den Himmel entgegen, und der Tanz der Flammen begann. Sie lachte und ein unbeschreibliches Gefühl der Freiheit breitete sich in ihr aus.
Die schwarze Schlange wand sich in ihren Händen, nicht aus Angst, sondern aus Ehrfurcht, denn sie wusste, dass diese Frau die Herrin der mystischen Flammen war.
| KAMPF IN MIR |
Mein Kampf, ich hab ihn nicht gewollt, und doch muss ich ihn jetzt führen. Muss mich meinen Dämonen stellen, die meine Wahrnehmung der Realität tausendfach verzerren und mich auf falsche Wege locken. Ein innerer Kampf, aus dem es keine Entkommen gibt und dessen Ende ein Neuanfang, aber auch absolute Zerstörung sein kann. Die Zeit, mich blenden zu lassen, ist vorbei, mein Mut mag sich zwar in Grenzen halten, aber wenn ich diesen Schritt jetzt nicht mache, werde ich nie wieder zu mir selber finden und in einer unwirklichen Realität gefangen sein....
| DIE TRAUMWANDLER |
Manchmal, wenn die Zeit stillsteht,
begeben sich Träume auf die Reise,
eine zarte Melodie, vom Wind verweht,
dringt in unsere Welt, ganz leise.
Wie Glühwürmchen tanzen sie durch die Nacht,
suchen die Schatten und Ängste der Welt,
erhellen Alpträume mit bezwingender Macht,
damit kein Grauen den Schlafenden befällt.
| DIE KOSMOSWAECHTERIN |
Durch Raum und Zeit kann ich reisen, Chaos und Verwüstung bringen, aber auch Liebe und Hoffnung. Es ist meine Aufgabe, die Waage zwischen Gut und Böse im Einklang zu halten. Das ist nicht immer leicht, denn viele Widersacher lauern im Verborgenen, um mich auszulöschen und das Gleichgewicht zu zerstören.






