Wenn Dunkelheit das Herz berührt....- dark feelings | night moods | darkness -

Meine Foto-Reihe "Dark-Moods" entstand beim Herumexperimentieren mit den Nik-Filtern von Google. Ich muss sagen, ich liebe sie, Kreativität ausleben pur, auch wenn manche Bilder hinterher doch schon arg von der Qualität her gelitten haben. Aber um diese geht es bei dieser Fotoserie auch eher weniger. Ursprünglich sollten die Bilder für sich selber sprechen, aber da der Schwerpunkt der DreamTime nun mal inzwischen "Bild & Text" ist, habe ich zu einigen meine eigenen Gedanken niedergeschrieben. Selbstverständlich bleibt es jedem selbst überlassen, sie für sich zu interpretieren.

Berühre die Schatten

Nicht die Dunkelheit verbirgt die Dinge vor unseren Augen, sondern die Gewohnheit, nur auf das Offensichtliche zu achten. Doch die Dunkelheit verdient denselben Respekt wie das Licht, denn erst gemeinsam erzählen sie die ganze Geschichte. Erst wenn wir wieder lernen mit dem Herzen zu sehen, und unsere Seele dabei öffnen, werden wir diese Geschichten verstehen können.


Touch the Shadows
It is not darkness that hides things from our eyes, but the habit of paying attention only to what is obvious. Yet darkness deserves the same respect as light, for only together do they tell the whole story. Only when we learn once again to see with our hearts, and open our souls in the process, will we be able to understand these stories.


Sehe die Schatten - See the Shadows

Nicht alles, was im Schatten liegt, ist verborgen. Manches wird dort erst sichtbar. Doch oft ist es eine Art Angst oder Selbstschutz, der uns daran hindert mehr als nur das Licht zu sehen. Aber nehmen wir uns damit nicht die Chance das Große und Ganze zu erkennen? Denn Licht und Schatten gehören zusammen, sie können ohne einander nicht existieren. Und auch wenn Dunkelheit die das Gegenteil von Helligkeit ist, so sieht man nur wirklich, wenn man beides vereint.


Sehe die Schatten - See the Shadows

Not everything that lies in the shadows is hidden. Some things only become visible there, but often it is a kind of fear or self-protection that prevents us from seeing more than just the light. But aren't we robbing ourselves of the chance to recognize the bigger picture? After all, light and shadow belong together, they cannot exist without each other. And even though darkness is the opposite of light, you can only truly see when you bring the two together.


Bröckelnde Mauern

Tief in mir verborgen Mauern, errichtet durch vergangenen Schmerz. Umgeben von undurchdringlichen Dornengestrüpp, genährt durch Erinnerungsfetzen, die unerwartet aufflackern. Tausend Wege gefunden um zu betäuben, doch eigentlich lähmt Verdrängung nur. Diese Einsicht ist der erste winzige Riss im Mauerwerk. Er gab mir die Kraft, einen weiteren Schritt zu wagen. Und eines Tages durchbrach ich sie und fand einen Spiegel, in dem ich mein Selbst sah und erkannte. Neugewonnene Wahrnehmung hinter bröckelnden Mauern.


Crumbling Walls

Walls hidden deep within me, built by past pain. Surrounded by impenetrable thorn bushes, fed by fragments of memories that flicker unexpectedly. A thousand ways found to numb, but actually repression only paralyzes. This insight is the first tiny crack in the masonry. It gave me the strength to dare to take another step. And one day I broke through them and found a mirror in which I saw and recognized my self. Newly gained perception behind crumbling walls.


Es ist wie es ist

Manchmal ist es einfach so, wie es ist. Es steckt keine tiefergehende Bedeutung dahinter. Das, was man sieht, ist genau das, was es auch ist. Warum nur versuchen wir viel zu oft in so vielem etwas hineinzuinterpretieren, was da gar nicht ist und erschweren uns so das Leben, nehmen uns selber die Unbeschwertheit und verursachen oft Streitpunkte, die gar nicht existieren?


It is what it is

Sometimes things are just the way they are. There's no deeper meaning behind them. What you see is exactly what it is. Why do we so often try to read into so many things what isn't really there, thereby making our lives more difficult, robbing ourselves of our carefree spirit, and often creating points of contention that don't even exist?.


Erinnerungen gleichen alten Spuren im Sand. Mit jeder Welle verlieren sie ein wenig von ihrer Form, bis schließlich nicht mehr erkennbar ist, was einst dort geschrieben stand. Was bleibt, ist nicht das Bild selbst, sondern das Gefühl, das es hinterlassen hat. Vielleicht sind es gerade diese unvollständigen Fragmente, die der Vergangenheit ihren besonderen Zauber verleihen.
Die Nachbearbeitung meiner Fotos erfolgte in Lightroom und mithilfe der Nik-Collection. Den letzten Schliff erhielten die Bilder dann in Paintshop Pro. Meine Dark-Moods-Serie präsentiere ich übrigens auch auf » Facebook «

ich hoffe, meine kleine sammlung hat dir gefallen