Feine kleine Reime....

Gedankengänge | Gedichte & Texte | Sprüche & Weisheiten

Und die Reise durch meine "Gedichtswelt" geht weiter. Es freut mich, dass du dran geblieben bist :)

Natur

Alles Schöne ist vergänglich,
eine Rose verblüht schon nach kurzer Zeit.
Die Bäume verlieren im Herbst ihre Blätter,
der weiss Schnee wird grau und matschig.
Liebe und auch Freundschaft verblasst mit der Zeit,
schläft ein,
wird zur Gleichgültigkeit,
ja, sogar zu hass.
Man sehnt sich oft zurück.
Doch die Natur hat uns eins voraus,
sie kommt wieder,
regeneriert sich,
es war nur ein Schlaf,
eine Erholungspause,
so wird es immer sein.
Zu mindestens so lange,
bis wir Menschen die Natur zerstört haben.
Dabei sollten wir sie achten,
und von ihr lernen.
Denn sie kann etwas, was uns nicht sehr oft gelingt....
Neu anfangen und nicht zurück zu schauen....

© Morgan MacAilis Dezember 1998
Soviel - So wenig

Soviel Hoffnung ist in mir,
doch so wenig Kraft nach vorne zu sehen.
Soviel Sehnsucht ist in mir,
doch sowenig Mut dir entgegen zu gehen.
So viele Wünsche, die nicht sollen unerfüllt bleiben,
doch sowenig Stärke Erfüllung zu finden.
So viele Schmerzen, die muss ich erleiden,
doch so wenig Ausdauer, sie zu überwinden.
So viele Träume die ich habe,
doch sowenig Entschlossenheit nach Hilfe zu fragen.
So viele Ziele, denen ich mich nähern nicht wage,
doch so wenig Egoismus, meine Meinung zu sagen..

© Morgan MacAilis Januar 1999
Alles für dich

Ticktack macht die Uhr an der Wand,
ich reiche dir meine Hand.
Will deine Wunden heilen,
deine Schwächen mit dir teilen.
Doch ich kann die Mauern des Schweigens nicht durchbrechen,
Du willst über deinen Kummer nicht sprechen.
Ich weiss nicht, was soll ich noch machen,
wie bringe ich dich zum Lachen?
Ich kann nur stumm neben dir stehen,
und schweigend deinen inneren Kampf ansehen.
Und darauf vertrauen,
dass du mich lässt eines Tages in dein Herz schauen.
Denn ich liebe dich mehr als mein Leben,
bin bereit dir alles zu geben.
Und wenn du brauchst Zeit,
sie zu geben bin ich bereit.

© Morgan MacAilis Januar 1999
Verwirrung

Ich möchte lieben und geliebt werden,
für jemand leben, für jemand sterben.
Mich fallen lassen, schweben,
frei sein, für meine Liebe leben.
Doch ich weiss nicht wie,
ich schaffe es nie,
meinen Körper und Geist, meine Wünsche und Gefühle in Einklang zu bringen,
mein Handeln und Denken miteinander ringen.
Liebe und Sex bringe ich nicht unter einen Hut,
in mir herrscht nur noch Wut.
Keinen zeige ich mein inneres, mein geheimes Ich,
denn ich habe Angst, ich irre mich.
Was ist Schein?
Was ist Sein?
Ich fühle mich, wie zwei Teile, die nicht zusammen passen,
die sich regelrecht abstoßen, hassen.
Doch welcher Teil bin ich?
Wie, wer, was bin ich wirklich?

© Morgan MacAilis März 1999
Schatz

Dein Lächeln hat meinen Schmerz gelindert,
Dein Lächeln hat verhindert,
dass Traurigkeit mich verschlingt,
meine Stimmung auf dem Tiefpunkt sinkt.
Herrscht Chaos in meinem Innern,
helfen Deine Worte es zu verringern.
Werde ich gepeinigt von Traurigkeit,
nimmst Du Dir für mich Zeit.
In Deiner Gegenwart fühle ich mich geborgen,
vergesse meine sorgen.
Ich möchte meine Hand in Deine legen,
und Dir das gleiche Gefühl geben.
Freundschaft soll immer bestehen,
Vertrauen niemals gehen.
Du hast in meinem Herzen einen besonderen Platz,
Du bist mir ein sehr wertvoller Schatz!

© Morgan MacAilis April 1999
Und noch mehr Fragen

Ich fühle mich klein, in mir selbst gefangen
und weiß nicht, wie soll ich daraus gelangen.
Verwirre mich selber immer mehr,
bewirke, dass ich mich fühle einsam und leer.
Dabei ist es doch gar nicht so,
ich bin doch eigentlich recht froh.
Habe Freunde, bin nicht allein,
warum muss ich dann so traurig sein?
Ich kann das alles nicht verstehen,
warum kann ich nicht einfach nach vorne sehen.
Ich weiß nicht, was ich eigentlich vom Leben erwarte,
worauf ich hoffe, worauf ich warte,
aber ich weiß, da ist noch
auch wenn ich nicht weiß, was ist denn das!
Meine Gedanken verirren sich im Labyrinth,
machen mich schwach wie ein kleines Kind.
Fühle ich mich denn nur so allein,
oder wird es auch so bei anderen sein?
Ich habe so viele Fragen,
doch niemand kann mir die Antworten sagen.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Blutendes Herz

Schwärze hat sich auf meine Seele gelegt,
alles Gefühl ist wie weggefegt.
Mauern errichtet, ohne Entkommen,
eigene Freiheit genommen.
Eingeschlossen in Einsamkeit,
kein Platz für Freundlichkeit.
Schmerzen, selbst zugefügt,
Leere, die nie genügt.
Aufgeben an schönes zu denken,
nie wieder Lächeln schenken.
Selbstbestrafung, die nicht erlöst.
Fragen, ungelöst.
Kein Ende in Sicht,
Nichts, was mich anspricht.
Dunkelheit, die alles verschlingt,
Weinen, das hoffnungslos klingt..

© Morgan MacAilis Juni 2000
Angst im Rausche der Gefühle

Blicke voller Trauer,
auf dem Rücken einen Schauer.
Augen, die zu Boden sehen,
Ahnungen, doch kein Verstehen.
Blicke voller Tränen,
inneres Sehnen....

So anders und doch so vertraut,
Gefühle pulsieren unter der Haut.
Hände, ineinander verkrampft,
Berührung, vorsichtig, sanft.
Langsames herantasten,
versuchen zu mindern die Lasten....

Ängstlich, wie ein Reh,
berauschend wie die See.
Viele Arten in einer Person,
hoher Preis, doch großer Lohn.
Alles auf eine Karte setzen,
hoffen, Liebe wird Schmerz ersetzen....

© Morgan MacAilis Oktober 2000
Leben

Das Leben ist nicht immer leicht,
keinen Tag den anderen gleicht.
Kummer und Glück wechseln sich ab,
mal hoch hinaus, mal tief herab.
Freude und Leid im Wechsel erlebend,
mal tief betrübt, mal zum Himmel schwebend.
So viele verschiedene Gefühle unter der Haut,
immer wieder neu und doch so vertraut.
Wichtig ist, daran soll man immer denken,
der nächste Tag kann neuen Mut schenken,
oder neuen Kummer bringen,
das Herz weinen oder vor Freude singen.
Eins aber, und soviel steht fest,
die Hoffnung vergeht nur wenn du es zulässt!

© Morgan MacAilis November 1997
Sternenwache

Ein Stern am Himmel über mich wacht,
bei seinem Anblick mein Herz vor Freude lacht.
Er gibt mir das Gefühl beschützt zu sein.
Er strahlt so hell, und ist doch so klein.
Wann immer ich traurig bin,
sehe ich hoch, und schaue dort hin,
wo mein kleiner Stern steht,
und dann es mir wieder besser geht.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Deine Liebe

In dunkler Nacht warst du mein Licht,
hast mir neuen Mut gegeben,
am Anfang traute ich mich nicht,
doch jetzt will ich mit Dir leben....

Du hältst mich fest, Du gibst mir Kraft,
neue Wege zu gehen,
durch Dich habe ich vieles geschafft,
ich kann jetzt nach vorne sehen....

Mein Herz hast Du ganz sanft berührt,
erwecktest mich aus meinen Schlaf,
hast mich mit Zartheit geführt,
ich bin froh, dass ich Dich traf....

Deine Nähe macht mich trunken,
ich will immer bei Dir sein,
in Deinen Augen tief versunken,
ich fühle mich nicht mehr allein....

© Morgan MacAilis Oktober 2000
Schmetterlinge im Bauch

Schmetterlinge im Bauch,
die habe ich bei Dir,
und ich spüre auch,
so fühlst Du auch bei mir.

Wir sind nicht gleich,
ganz verschieden,
doch eins ist bei uns gleich,
dass wir einander lieben.

Vieles, was wir nicht verstehen,
nicht erklärbar ist.
Vieles was wir anderes sehen,
was auch nicht schlimm ist.

Ich versuche Dich nicht zu analysieren,
das wäre auch grundverkehrt,
ich will mich nicht selbst verwirren,
denn ich kenne Deinen Wert.

Nach den Gefühlen leben,
seine Liebe geben.

Wenn ich was nicht verstehe,
rede ich mit Dir,
so kann ich nach und nach sehen,
wie es aussieht in Dir.

© Morgan MacAilis November 2000
Herz an Herz.... Zusammen

Hände auf der Haut
so vertraut
tief in die Augen sehen
ohne Worte verstehen

Verlangen macht sich breit
lässt alles andere vergessen mit der Zeit
nach Wärme sehnend
aneinanderlehnend

Glücklich die Augen schließen
nur noch die Nähe genießen
die Lider senken
nichts mehr denken

Herz an Herz
kein Kummer, kein Schmerz
den Anderen spüren
berühren

Zwei Hälfen die zusammengehören
einander betören
für immer und nun
in des Anderen Armen rum

© Morgan MacAilis November 2000
Mein Stern

Wenn ich einsam bin, in dunkler Nacht,
denke ich an Dich.
Traurigkeit trifft mich mit starker Macht,
ich sehne mich,
Du bist weit fort,
an einen weiten fernen Ort.

Ich blicke hoch zu Himmel empor,
stelle mir vor,
der hellste Stern bist Du
und Du schaust mir zu.

Ich lächle und wünscht Du wärst hier,
würdest mich halten ganz fest im Arm.
Keine Sehnsucht würde mich plagen mit Dir,
Du hieltest mich sicher und warm.
Du nimmst meine Hand in Deine,
und nennst mich Deine Kleine.

In dunkler Nacht,
wenn Sehnsucht erwacht,
sehe ich den Stern, denke an Dich
und habe das Gefühl, er scheint nur für mich.

Dieser Stern, er tröstet mich,
dieser Stern, er wacht über mich.
Dieser Stern erstrahlt wie Du,
dieser Stern ist wie Du.

© Morgan MacAilis November 2000
Ausbrechen

Monoton dreht sich die Zeit,
keine Abkommen vom Weg,
Kälte macht sich breit,
doch sie am Rande steht.
Den Blick nach vorne gerichtet,
nicht sehen was um einen ist,
doch das Unterbewusstsein sichtet,
was einen langsam zerfrisst.
Und unaufhaltsam die Seele aufbegehrt,
weil sie kurz vor dem Ertrinken steht,
und auch wenn der Gedanke eingesperrt,
der Zweifel durch den Körper weht.

© Morgan MacAilis April 1998
Ein Traum?

Die Augen geschlossen, die Hände kalt,
Einsamkeit in mir widerhallt.
Stumme Fragen und keine Antworten,
träumen nur von zauberhaften Orten.

Ein Blick zum Monitor,
alles kommt mir verwirrend vor.
Wärme? Finde ich sie hier?
Mache ich ein falsches Bild nicht mir?

Was erwarte ich vom Leben?
Und kann es so was hier denn geben?
Begehe ich hier nicht Selbstbetrug?
Sind Träume mir denn echt genug?

Meine Seele schreit auf,
ich warte darauf,
das jemand meine Hand hält
und mich führt aus diese kalte Welt.

Doch niemand da, keiner sieht mein Weinen,
Oberflächlich, so mag es erscheinen.
Doch wenn man dann mal tiefer schaut,
sieht man, vieles was einem vertraut.

Masken gibt es hier wie in Real,
jeder hat die Wahl,
seinen Weg zu wählen,
sich auch selbst zu quälen.

Doch öffnet man sein Herz,
zeigt auch seinen Schmerz,
so findet man mit etwas Glück,
jemanden, der bringt einen die Hoffnung zurück.

Ist dann jedoch der Monitor aus,
und man wieder alleine zu Haus,
kehrt die Trauer wieder ein,
man fühlt sich einsam, allein.

Doch mit der Zeit reift man daran,
man schließt Freundschaften irgendwann.
Trifft sich und telefoniert,
und der Traum hat funktioniert...

© Morgan MacAilis November 2000
Ein Blick zurück

meeresrauschen in der nacht,
voller sehnsucht aufgewacht.
traenen trueben den blick,
ich denke an eine zeit zurueck,
in der ich spuerte wie ich lebte,
in einer realen traumwelt schwebte.
alles schien vollkommen,
doch dann wurde mir meine einfachheit genommen.
es kam das boese erwachen,
vergessen war die zeit des sorglosen lachen.
viele gedanken suchten mich heim,
fuehlte mich missverstanden und klein.
was vorher leicht, war nun schwer,
oft hatte ich angst, ich koennte nicht mehr.
heut blick ich lachend und weinend zurueck auf diese zeit,
und wuenscht mir manches mal zurueck die sorglosigkeit der kindheit.

© Morgan MacAilis Mai 2001
Zur falschen Zeit am falschen Ort

Ich wollte alles für Dich sein,
doch Du hast Dir von mir ein falsches Bild gemacht.
Jetzt stehe ich hier ganz allein,
und denke daran, wie haben wir zusammen gelacht.

Ich kann Dir jetzt nur meine Freundschaft schenken,
und versuche, nicht an den Schmerz zu denken,
den der Augenblick uns hat zugefügt,
als er uns hat belügt.

Ich wollte, ich wäre stark,
könnte vergessen, nicht mehr dran denken,
wie ich in Deinen Armen lag,
doch ein Vergessen will mein Kopf mir nicht schenken.

Ich kann Dir nur meine Freundschaft geben,
meine Hand in Deine legen,
und hoffen, wir lernen mit der Zeit,
umzugehen in aller Freundlichkeit.

Ich wollte alles für Dich sein,
doch ich konnte nicht über meinen Schatten springen.
Jetzt ist jeden von uns allein,
und kann nur mit den Schicksal ringen.

Ich kann Dir nur meine Freundschaft zeigen,
indem ich jetzt versuche zu schweigen
und hoffe darauf,
du gibst Deine unerwiderte Liebe auf.

Ich wollte doch wirklich alles für dich sein,
doch die Zeit war gegen mich,
jetzt fühle ich mich einsam und klein,
denn als Freundin liebe ich dich.....

© Morgan MacAilis Januar 2001
Vor langer Zeit?

Vor langer Zeit und nicht lang her,
sagte ich, ich kann nicht mehr....
Keine Kraft, kein nach vorne sehen,
keine Lust den Weg weiter zu gehen....

Vor langer Zeit und doch so nah,
ich in Deine Augen sah....
Neue Welten taten sich auf,
und ich hoffte darauf....

Vor langer Zeit und einen Augenblick,
kam meine Kraft zu mir zurück....
Ich sah in mich und erkannte,
dass ich mich nicht wirklich kannte....

Vor langer Zeit... ist es wirklich so lang her,
dass ich meinte, ich kann nicht mehr?
Meinen inneren Punkt durch Dich gefunden,
meine Schwäche mit Deiner Hilfe überwunden....

© Morgan MacAilis November 2000
Mauern

Ich kann in deinen Augen Angst erkennen,
doch den Grund dafür kann ich nicht nennen.
Kein Wort der Erklärung kommt von dir,
nicht ein Gefühl offenbarst du mir.
Wie soll ich mich verhalten?
Wie unsere Zukunft gestalten?
Hohe Mauern hast du um dich gebaut,
keinen jemals wirklich vertraut.
Wie soll ich den Weg zu dir finden?
Wie unsere Herzen miteinander verbinden?
Sag mir, wie soll ich mich verhalten?
Wie die hohen Mauern spalten?

© Morgan MacAilis November 1998
Monoton

Unser Weg war weit,
wir hatten wenig Zeit,
wir haben uns so viel erträumt,
doch unser eigenes Leben versäumt.
Wir waren stets zusammen,
unser Schicksal ineinander verhangen.
Allein zu leben lernten wir nie,
nun blicke einmal her und sieh,
getrennt können wir nicht leben,
uns aber auch keine liebe mehr geben.
Wir haben einen Punkt erreicht,
an dem jeder Tag dem anderen gleicht.
Wir können weder vor noch zurück,
und uns erwartet keine gemeinsames Glück.

© Morgan MacAilis November 1998
Den Sinn genommen

Inhaltlose Gedanken, die sich im Kreise drehen,
unbeantwortete Fragen, kein Ende zu sehen.
Jahr ein, Jahr aus, das gleiche Spiel,
suchen nach dem Sinn, dem Ziel.
Doch hat man alle Fragen gelöst,
man wieder auf eine neue stößt.
Am Ziel angekommen,
ist einen jetzt nicht des Lebens Sinn genommen?

© Morgan MacAilis Juli 1999
Angst

Angst, sich neu zu verlieben,
Angst, wieder zu verlieren,
Angst, wieder verletzt zu werden,
Angst, wieder in den Abgrund zu fallen,
Angst, sich selber aufzugeben,
Angst, ohne Freunde dazu stehen,
Angst, zu versagen,
Angst, überhaupt noch etwas zu wagen,
Angst, sich selber zu vertrauen,
Angst, in sein eigenes Herz zu schauen,
Angst, Gefühle zu zeigen.
Was wird einem dann wohl bleiben,
wenn man seine Ängste nicht überwindet,
und sich an keinen anderen Menschen bindet?

© Morgan MacAilis Juli 1999
Chaosschatten

Schatten, dunkel, furcht erregend,
sich über die Gemüter legend,
Stück für Stück alles verschlingen,
wie des Todes kalte Schwingen,
nach den Seelen der Menschen greifen,
dabei alles Leben streifen....
Und Chaos bleibt zurück!

Dämonen, dunkel und laut tösend,
des Menschen tiefste Ängste lösend,
nach und nach das Land regieren,
wie des Todes List und Wirren,
nach den Herzen der Menschen lechzten,
dabei alles Leben verletzten....
Und Chaos bleibt zurück!

Schwarze Magie, schemenhaft,
saugend an des Menschens Kraft,
hier und jetzt zum Kampfe rufend,
wie des Todes Pferdes Hufen,
nach dem Lachen der Unschuld hacken,
dabei alles Leben packen....
Und Chaos bleibt zurück!

Schatten, Dämonen, Schwarze Magie,
wüten, toben, wie noch nie,
unaufhaltsam übers Land,
mit des Todes kalter Hand,
raffen, zerren und wegfegen,
Herz' und Seel' und ganze Leben....
Und Chaos bleibt zurück!!!

© Morgan MacAilis August 2001
Das Vögelchen

Von Ost nach Süd, von West nach Nord,
ein Vöglein fliegt von Ort zu Ort.
Er hebt sein Stimmchen, singt von ganzen Herzen,
versucht zu lindern so viele Schmerzen.
Er singt und singt,
gibt die Hoffnung nie auf,
baut darauf,
das es ihm gelingt,
Frieden zu verbreiten,
Liebe zu sähen,
dass alle seinen Gesang verstehen,
er Hoffnung bringt.

Von Ost nach West, von Süd nach Nord,
ein Vöglein flog von Ort zu Ort.
Seine Hoffnung wurde zerstört,
kein Mensch hatte seine Botschaft gehört.
Manche ignorierten ihn,
manche warfen Steine nach ihm.

Seine Stimme noch einmal erhebend,
am ganzen Körper im Todeskampf bebend,
singt er von Taub- und Blindheit,
die wird sein.... Untergang der Menschheit....

© Morgan MacAilis September 2001
Ein Licht

Ein eisiger Wind über die Landschaft fegt,
klirrende Kälte auf die Gemüter legt.
Erfrorene Herzen,
unsagbare Schmerzen.
Kein wärmender Ort ist in Sicht,
nach und nach alles zerbricht.
Unerkennbare Moral,
blind machende Qual.
Jetzt diese Kälte überwinden,
versuchen einen Ort zu finden,
wo man Frieden findet,
sich der Kälte entbindet.
Einen Ort voller Sonnenschein,
das sollte jetzt das Ziel sein.

Oh Menschenkinder, versteht ihr nicht,
es gibt noch irgendwo ein kleines Licht,
das die Kraft in sich birgt,
erlösend auf die Herzen wirkt.
Schaut in euch hinein,
dort findet ihr, ganz klein,
ein Licht, mit magischer Kraft,
das bei guter Pflege schafft,
was der Verstand nicht kann erreichen.
Es hat die Kraft zu lassen Schmerzen weichen.

Und dieses Lichtlein will ich einen Namen geben....
Nächstenliebe.... wird erwärmen euer Leben....

© Morgan MacAilis September 2001
Ironie

Ein Tag neigt sich dem Ende zu,
doch meine Gedanken kommen nicht zur Ruh.
So viele, die ich nicht verstehe,
So vieles, was ich anders sehe.

Wo ist die Menschheit nur angelangt,
jeder nur noch um sein Leben bangt.
Was wollt ihr erreichen mit Waffengewalt,
die andere Menschen in Stücke knallt?
Gegenseitiges morden und töten
wird den Himmel blutig röten,
aber nix wird dadurch gewonnen.
Im Gegenteil, es wird die Chance genommen,
seinen Frieden zu finden,
sein Herz an etwas anderen als an Wut zu binden.

Morden um Frieden zu schaffen ist immer noch Mord,
und kann dieser wachsen an einen Ort,
an dem die Unschuld wurde besiegt,
die Mutter ihr totes Kind im Arme wiegt?

Wollt ihr euch alle Mörder nennen?
Dann mögen eure Herzen auf ewig brennen
und ihr niemals zur Ruhe kommen.
Weil ihr anderen habt die Chance genommen,
einen anderen Weg als euren zu wählen,
ihr seit die Menschen, die andere quälen.

Unter den Mantel des Friedensschaffen
ruft ihr zu den Waffen!
Und ihr wollt keine Mörder sein?
Über diese Lüge kann ich nur wein'.

© Morgan MacAilis September 2001