Feine kleine Reime....

Gedankengänge | Gedichte & Texte | Sprüche & Weisheiten

Und die Reise durch meine "Gedichtswelt" geht weiter. Es freut mich, dass du dran geblieben bist :)

Schatten

Ich möchte schreien, doch ich kann nicht,
ich suche im Dunklen ein weisendes Licht,
doch ich irre blind durch die Nacht,
setze jeden Schritt mit Bedacht.
Ich stolpre, falle, finde keinen Halt,
um mich herum ist alles leer und kalt.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis,
Auf meiner Stirn perlt sich der Schweiß.
Ich fühle mich wie in einem Labyrinth,
zittre wie ein kleines Kind.
Dunkle Schatten hüllen mich ein,
es könnten böse Geister sein.
Sie scheinen mich zu erdrücken,
ich spüre ihren kalten Hauch im Rücken.
Gehetzt versuche ich diesen Horror zu entkommen,
doch meine Angst wird mir nicht genommen.
Das Chaos ist noch nicht zu ende,
es greifen nach mir viele Hände.
Sie wollen mir jedoch keinen Trost geben,
sondern trachten mir nach dem Leben.

© Morgan MacAilis April 1998
Selbstmitleid

Er hält sich an der Vergangenheit fest,
er lässt nicht los, das gibt ihn den Rest.
Er will nicht in die Zukunft sehen,
den großen Kummer lässt er nicht gehen.
Ein neues Glück will er nicht finden,
lieber sich in Trauer winden.
Er hat zuviel angst vor einen neuen Morgen,
und vor immer neuen Sorgen.
Er vergräbt sich lieber in Selbstmitleid,
und verbaut sich selber den Weg in eine bessere Zeit.

© Morgan MacAilis august 1996
Hoffen oder nicht

Gebrochene Herzen sind schwer zu heilen,
deshalb schreib ich diese Zeilen.
Ich hoffe, sie erfüllen ihren Zweck,
und helfen darüber hinweg.
Ich kann nicht mehr essen,
den Kummer nicht vergessen.
Mein Innerstes ist zerbrochen,
Leere in mir hoch gekrochen.
Ich kann nichts dagegen machen,
habe keine Kraft darüber zu lachen.
Tränen verschleiern meinen Blick,
ich will Dich zurück.
Doch die Liebe ist verglüht,
wie eine Rose im Winter verblüht.
Ich kann die Zeit nicht zurückdrehen,
nur traurig zurücksehen.
Du hast es Dir sehr einfach gemacht,
nie wirklich an mich gedacht.
Der Stress wurd Dir zu schwer,
Du gabst uns keine Zeit mehr.
Du hast mir nie Deine Wünsche mitgeteilt,
Dein Innerstes nicht zu mir schalt,
wie sollte ich dann verstehen,
welchen Weg ich gehen?
Du wolltest lieber Deine Freiheit haben,
es mir aber nicht ohne Drängen sagen.
Doch lange hattest Du sie nicht,
Du erblicktest ihr Gesicht.
Du sagtest zu mir,
viel stärker sind Deine Gefühle bei ihr.
Du hast Deine Gefühle für mich falsch gedeutet,
Du mir mehr als ich Dir bedeutet.
Warum musstest Du dann soviel sagen,
als wir uns in den Armen lagen?
Wo soll ich jetzt mit meinen Gefühlen hin?
Was hat mein Leben noch für einen Sinn?
War wirklich alles Täuschung von Dir,
keine echten Gefühle zu mir?
Du sagtest ja, doch ich kann nicht verstehen,
warum musstest Du dann so weit gehen?
Ich muss lernen meine Hoffnung aufzugeben,
damit ich die Chance habe, neu zu leben.
Doch ich habe die Kraft nicht dazu,
sondern denke an dich nur immerzu....

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Verwirrung

Gedankengänge, die ich nicht verfolgen kann,
Verwirrung, Täuschung und was dann?
Keine Antworten, nur Fragen.
Welche Richtung soll ich einschlagen?
Welchen Gefühlen soll ich Hoffnung schenken?
Woran soll ich zuerst denken?
Alles stürzt auf mich ein,
nichts scheint echt zu sein.
Meine Zukunft liegt im Ungewissen,
mein Innerstes hat eine Spur von Rissen.
Ich will nur Frieden finden,
mich nicht an neuen Schwächen binden.
Das Leben scheint mich zu überrollen,
ich gehe unter, ohne es zu wollen.
Es kommt die Zeit, wo ich mich werde zur Wehr setzen,
auch wenn ich damit werde verletzen.

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Grundlos

Manchmal bin ich traurig, ohne Grund,
es weint mein Auge, es zittert mein Mund.
Dann wird es mir um' s Herz so schwer,
ich hab das Gefühl, ich kann nicht mehr.
Ich fühl mich oft so leer und allein,
ein Lächeln könnte verändernd sein.
Doch keiner ist mir dann nah,
keiner ist dann für mich da.
Ich bleib allein in meinem Schmerz,
der grundlos ist in meinem Herz.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Wie oft noch

Ich habe viele male geliebt,
meistens hat jedoch der Kummer gesiegt.
Doch nie gab ich die Hoffnung auf,
baute immer wieder darauf,
dass es muss doch jemand geben,
der fähig ist mit mir zu leben.
Zwei Teile, die sich zu ein ganzes ersetzen,
und sich nie zu sehr verletzen.
Die alle Zeiten miteinander teilen,
und stets die Wunden des Anderen zu heilen.
Eines Tages hoffentlich werde ich ihn finden,
dann unsere Herzen auf ewig aneinander binden.
Ich werde mich noch oft verlieben,
doch einmal wird die wahre Liebe siegen.
Dieser Gedanke gibt mir Kraft,
durch in habe ich schon viele Krisen geschafft.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Blutendes Herz

Zurück bleibt nur ein blutendes Herz,
erfüllt mit Kummer und Schmerz.
Nur eine kurze Zeit voller Glück,
die Erinnerung daran bleibt zurück.
Doch sie erdrückt das Denken,
nie mehr Liebe schenken.
Die Bedenken gaben vom Anfang an recht,
die Liebe war nicht echt.
Das Innere leer und ausgebrannt,
wieder in die falsche Richtung gerannt.
Eine kleine Chance erwartet vom Leben,
doch sie wurde nicht gegeben.
Jetzt das Herz für immer verschließen,
keine Liebe anfangen lassen in ihm zu sprießen.
Auch wenn so etwas wichtiges fehlt,
diesen Weg für immer gewählt.
Und möge die Welt sich weiter drehen,
nie wieder in die falsche Richtung gehen,
für alle Zeiten stehen bleiben,
niemand mehr das Innere zeigen.

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Fragen

Und wieder ist ein Tag vergangen,
traurig den Gedanken nachgehangen.
Gefangen im eigenen Schmerz,
zerrissenes Herz.
Einsam rollt eine Tränen übers Gesicht,
in ihr bricht sich das Sonnenlicht.
Die Haut warm, das Innere kalt,
ein Schrei in der Seele hallt.
Welchen Weg einschlagen?
Wie viel wagen?
Zeitlose Blicke,
ängstliche Schritte.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Leben

Das Leben ist nicht immer leicht,
keinen Tag den anderen gleicht.
Kummer und Glück wechseln sich ab,
mal hoch hinaus, mal tief herab.
Freude und Leid im Wechsel erlebend,
mal tief betrübt, mal zum Himmel schwebend.
So viele verschiedene Gefühle unter der Haut,
immer wieder neu und doch so vertraut.
Wichtig ist, daran soll man immer denken,
der nächste Tag kann neuen Mut schenken,
oder neuen Kummer bringen,
das Herz weinen oder vor Freude singen.
Eins aber, und soviel steht fest,
die Hoffnung vergeht nur wenn du es zulässt!

© Morgan MacAilis November 1997
Suchen

Der Himmel ist verhangen,
keine Sterne sind zu sehen.
Gefühle sind vergangen,
ich habe einen weiten Weg zu gehen.
Die Liebe ging in grauer Nacht,
nur Schmerz bleibt noch zurück.
Ich habe sehr viel nachgedacht,
in mir find' ich kein Glück.
Und wieder fängt die Suche an,
nach jemand, der mich halten kann,
nach etwas, das hält lange Zeit,
nach Liebe und Geborgenheit.

© Morgan MacAilis Mai 1996
Crazy

Mein Inneres ist aufgefressen,
doch es gibt kein Vergessen.
Die Erinnerung bleibt bestehen,
keine Erlösung zu sehen.
In mir sind viele Gedanken,
die Hoffnung beginnt zu schwanken.
Ich will nicht alles analysieren,
und mich auch nicht ständig kritisieren.
Es gibt viele Wege, ich habe die Wahl,
doch jede Wahl wird mir zur Qual.
Was ist gut, was schlecht?
Welches Gefühl ist echt?
Diese Frage stelle ich mir immer wieder.
Das ist mir alles so zuwider.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis.
Das ist doch alles großer Scheiß`!
Worin besteht eigentlich ein Sinn?
Weiß jemand, warum ich so crazy bin?
Ich mache mir doch alles selber schwer,
verwirre mich immer mehr.
Doch es ist wie ein Zwang in mir,
und wie geht es DIR?

© Morgan MacAilis Mai 1998
Wirr

Happy oder nicht,
spielt das wirklich eine Rolle?
Tränen im Gesicht,
die über Wangen rollen.
Soviel gesagt,
sowenig getan.
Soviel gewagt,
doch alles nur Wahn?
Was ist wirklich wichtig,
ist nicht alles nichtig?
Das Leben dreht sich im Kreis,
Teufel und Engel streiten sich leis`.
Verwirrung, Fragen,
noch mehr zu sagen.
Doch kein Ohr zu finden,
in stummer Qual sich winden.
Kein Traum,
nur Realität,
für Freiheit keinen Raum,
nichts was Hoffnung sät.
Kummer, Trauer, Leid,
wann kommt die gute Zeit?
Und immer neue Fragen,
ich kann es nicht ertragen!!!!

© Morgan MacAilis Mai 1998
Still

Ich wünschte du wärst still,
ich kann nicht mehr, ich will
ich will nichts mehr hören, an nichts denken,
du sollst mir keinen Liebe schenken.
Ich fühle mich erschlagen,
warum will ich nicht sagen,
hab keinen Bock zu reden,
es kotzt mich an das Leben.
Will nichts mehr fühlen, nichts mehr sehen,
kannst du nicht endlich gehen?
Was willst du von mir?
Was willst du hier?
Willst du denn nicht verstehen,
ich will dich nicht mehr sehen....

© Morgan MacAilis November 1997
Kaputt

Mein Inneres ist zerbrochen,
mein Herz gebrochen.
Jeder Gedanke dreht sich im Kreis,
ich weder aus noch ein weiss.
Ich habe das Gefühl in mir ist etwas Gestorben,
ich habe Angst vor morgen.
Ich möchte nichts mehr empfinden,
jedes Gefühl soll aus mir entschwinden.
Doch leider geht es nicht,
Die Hoffnungslosigkeit ist mir geschrieben ins Gesicht.
Endet der Schmerz auch noch mal?
Wann hört sie auf, diese Qual?

© Morgan MacAilis Januar 1997
Blind

Verträumt sah ich in Dein Gesicht,
noch kannte ich Deine Kälte nicht.
Ich ließ mich noch von Dir betören,
wollte nicht auf warnende Worte hören.
Doch bald musste auch ich erkennen,
dass in Dir nur egoistische Gefühle brennen,
Du bist nicht bereit etwas von Dir zugeben,
glaubst aber, dass alle nur für Dich leben.
Wenn Du was willst, dann nimmst Du es Dir,
Du wirst getrieben vor Deiner eigenen Gier.
Die Schwächen der Anderen nutzt Du aus,
holst aus allem nur das Beste raus.
Du erscheinst oft sehr charmant,
und viele haben wie ich zu spät erkannt,
dass Du sie hast nur betrogen,
Deine Gefühle nur waren gelogen.
Doch eines Tages wird die eine erscheinen,
und dann endlich wirst Du weinen.
Dann werde ich meine Ruhe finden,
mich Deiner Macht für immer entbinden.

© Morgan MacAilis April 1998
Gedacht - Gelacht

Ich habe gedacht, es tut nicht weh.
Ich habe gelacht, beim Wiedersehn.
Ich habe gedacht, es wäre vorbei.
Ich habe gelacht und wollte doch wein.
Ich habe gelacht und mein Herz brach in zwei.
Ich habe gelacht... ich habe gelacht...

© Morgan MacAilis November 1997
Geplatze Seifenblasen

Und wieder ist ein Traum gestorben,
erloschen im grauen Morgen.
Alles auf eine Karte gesetzt,
und wieder einmal tief verletzt.
Von Liebe keine Spur,
sondern ein flüchtiges Abenteuer nur.
Ein schaler Geschmack bleibt im Mund zurück,
und einige Stunden voller trügerischen Glück.
Keine Befriedigung ihrer Triebe,
sondern nur ein bisschen Liebe,
mehr wünscht sie sich doch nicht,
Doch eine feste Beziehung ist nicht in Sicht.
Alle suchen nur ihr Vergnügen,
für sie jedoch wird es nicht genügen.
Sie wünscht sich jemand für ein ganzes Leben,
doch leider scheint es so jemand nicht zu geben.
Und wieder bleibt sie allein zurück,
mit Tränen in ihren Blick.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Zweisamkeit

Tiefe Liebe hat mein Herz berührt,
mit jeder Faser seines Seins es Geborgenheit spürt,
verschmilzt mit Deinem in Zweisamkeit,
wohlige Wärme macht sich in uns breit.
Wir haben zueinander gefunden,
wollen uns einander erkunden,
lernen mit der Fehlern des Anderen zu leben,
und bei Kummer Trost zu geben.
Höhen und Tiefen zusammen überstehen,
die Tränen des Anderen nie übersehen.
Freude und Leid wollen wir teilen,
und des Anderen Wunden heilen.
Keine Angst mehr vor dem Alleinsein,
wir werden stets zusammen sein.

© Morgan MacAilis Juni 1996
Kalt

Gestorbene Gefühle
ernst gemeinte Kühle
keine Gemeinsamkeit
nur Einsamkeit
Einsame Tränen
keine Schulter zu anlehnen
Erloschenes Vertrauen
kraftlos in die Zukunft schauen
Sehnsucht abgekühlt
keine Hoffnung gefühlt
Aus, Schluss, Ende
keine haltenden Hände

© Morgan MacAilis Januar 1999
Selbstwertgefühl

Meinen eigenen Weg muss ich finden,
dann erst kann ich mich an Menschen binden.
Sonst werde ich mich immer fragen,
meinen sie auch was sie sagen?
Was ist echt und was sind Lügen,
ernst genommen oder betrügen?
Doch was ist, wenn ich nicht die Kraft habe,
wenn ich auf der Suche versage?
Hat dann alles keinen Sinn?
Mag es sein, dass ich wertlos bin?
Nein, das bin ich nicht,
aber ich sehe im Dunklen kein Licht.
Kann mir nicht jemand behilflich sein,
ich fühle mich so klein.
Doch ich muss es alleine machen,
und dann über mein Selbstwertgefühl wachen.

© Morgan MacAilis Juni 1998
Unerreichbar

Am Himmel strahlt nur ein einzelner Stern,
ich möchte ihn berühren, doch er ist so fern.
So allein, wie er dort oben ist,
fühle ich mich, weil du nicht bei mir bist.
Wir verbrachten zusammen eine lange Zeit,
bildeten eine harmonische Einheit.
Höhen und Tiefen haben wir durchlebt,
ein Lächeln den Kummer des Anderen fort hebt.
Doch dann kam sie in dein Leben,
du warst nicht mehr bereit mir Liebe zu geben.
Du wolltest nur noch bei ihr sein,
und seitdem bin ich allein.
Lass uns Freunde bleiben, sagtest du zum Abschied,
und traurig hörte ich unser gemeinsames Lied.
Doch ein uns gibt es nicht mehr,
und der Gedanken an euch schmerzt sehr.
Ich muss lernen mein Leben neu aufzubauen,
und nicht immer zurück zu schauen.
Ich schaue hoch, betrachte den Stern,
er ist wie du für mich zu fern.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Unsichtbare Drachen

In Erinnerung gefangen,
Gefühlen nachgehangen,
quälende Leere macht sich breit,
Trauer um die Lieblosigkeit.
Ein neues Erwachen,
unsichtbare Drachen.
Ein Kreislauf hat mich in seinen Fängen,
benebelt mich mit sanften Klängen.
Ich will dagegen aufbegehren,
habe aber keine Kraft mich zu wehren,
bin nicht stark genug,
das ganze Leben erscheint mir wie ein Betrug.

© Morgan MacAilis Juni 1998
Sag was

Wogen der Zärtlichkeit haben mein Herz berührt,
mein Zittern hast Du gespürt.
Doch Du schaust mir nicht ins Gesicht,
was empfindest Du, ich weiß es nicht.
Soll ich es wagen?
Dich nach Deinen Gefühlen fragen?
Ich werde es lieber lassen,
denn Du könntest lachen.
Es könnte mich verletzen,
dem will ich mich nicht aussetzen.
Doch was wenn Du auch so denkst?
Wenn Du Deinen Gefühlen keine Worte schenkst?
Hätten wir dann keine Chance mehr?
Ich ängstige mich sehr.
Liegt alles an mir?
Nicht ein Wort kommt von Dir.
Kannst Du meine Gefühle nicht sehen?
Traurig lass ich Dich stehen.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Vergangen

Ein Traum ist in meinen Herzen eingeschlossen,
Traurigkeit mit eingeflossen.
Nichts kommt so wie man es gern hätte,
die Zeit verglüht wie eine Zigarette,
und nur Asche bleibt zurück,
und die Erinnerung an eine Zeit voller Glück.
Doch Hoffnung bleibt bestehen,
egal wohin man wird gehen,
egal wohin man wird gelangen,
vergangen ist vergangen!

© Morgan MacAilis Mai 1998
Schreibblockade

Nichts fällt mir ein,
kann ich denn nicht kreativ sein?
Kein Gedicht bringe ich zustande,
nicht ein kleines, nicht am Rande.
Die Muse will mich nicht berühren,
ich kann keine reimenden Worte spüren.
Und mach ich mir noch so viele Gedanken,
ich kann nicht durchbrechen diese Schranken.
Mein Kopf ist leer,
ich kann nicht mehr.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Silbermond

Der Wind weht durch den Baum,
ich bewege mich wie im Traum.
Das Mondlicht lässt alles Silber erscheinen.
Traurige Gedanken bringen mich zum Weinen.
In weiter Ferne hör ich ein Lachen,
ich weiß nicht, was soll ich machen.
Dem Geräusch entgegen renne,
doch ich kann nichts erkennen.
Nebelschwaden hüllen mich ein,
ich fühle mich hilflos und allein.

© Morgan MacAilis Januar 1998
Sorgloses Leben

Als ich ein kleines Kind war,
gab es viel was ich sah.
Ein freundliches Lachen,
konnte einen schon glücklich machen.
Ich genoss das Leben in vollen Zügen,
hatte keinen Ahnung von den Lügen.
Lebte in den Tag hinein,
doch nichts wird so wie früher sein.
Verloren alle Sorglosigkeit,
für Kleinigkeiten keine Zeit.

© Morgan MacAilis November 1997