Feine kleine Reime....

Gedankengänge | Gedichte & Texte | Sprüche & Weisheiten


Ich habe hier einen kleinen Teil meiner Gedichte reingesetzt, aber was heisst eigentlich "kleiner Teil"? Es sind schon recht viele, die hier niedergeschrieben sind. Aber wenn man bedenkt, dass ich weit über fünfundert verfasst habe, ist es halt doch nur ein kleiner Teil *lach* Es sind auch nicht all zu viele auf einer Seite und auch nicht unbedingt chronologisch geordnet.
Ich habe nun auch nicht nur die "veröffentlicht", die mir persönlich am Besten gefallen. Das eine oder andere ist doch recht kindlich kitschig. Andere vielleicht einen Ticken zu depri. Wie auch immer, sie entstanden aus Stimmungen heraus....


Lebensspiel

Das Leben erscheint mir wie ein Spiel,
es gibt einem und es nimmt einem viel.
Mal hat man Pech, mal hat man Glück.
Und schaut man dann einmal zurück,
so sieht man Verluste und Gewinne,
man sollte versuchen zu stärken seine Sinne,
damit man nicht nur Verlierer ist.
Und mit so mancher kleinen List,
kann man einen Sieg nach Hause tragen.
Immer neue Risiken wagen,
und nicht aufgeben.
Nur so kann man was erreichen im Leben.
Doch spielen sollte man stets fair,
sonst fühlt man sich allein und leer.
Wenn man nur betrügt
und andere belügt,
hat man zwar gewonnen,
aber um an sein Ziel zu kommen,
hat man sich keine Freunde gemacht,
das Glück einen nur bitter ins Gesicht gelacht.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Sehnsüchte

in jeder sekunde in der ich alleine bin
bist du wie ein fieber tief in mir drin
verbrennst mich, verzerrst meine seele, mein herz
zurück lässt du nur leere und schmerz
nach einiger zeit scheint es mir dann zu gelingen
mich zu befreien, mich von dir zu entbinden
doch sobald du mir wieder beachtung schenkst
mir das gefühl gibst, dass du an mich denkst
hat der kreislauf von neuem begonnen
alle ruhe von mir genommen
und ich kann immer nur an dich denken
dir nur sehnsüchtige blicke schenken
dann macht sich die angst in mir breit
dass bald vergeht die zeit
in der du mich teilhaben lässt an deinem leben
und du mir wirst nichts mehr geben
denn ich weiss, diese zeit wird kommen
und wieder ein teil meiner seele genommen
bist du für mich da, füllst du mich aus
schweigst du, ist es ein graus....

© Morgan MacAilis Oktober 2008
Unerreichbar

Am Himmel strahlt nur ein einzelner Stern,
ich möchte ihn berühren, doch er ist so fern.
So allein, wie er dort oben ist,
fühle ich mich, weil du nicht bei mir bist.
Wir verbrachten zusammen eine lange Zeit,
bildeten eine harmonische Einheit.
Höhen und Tiefen haben wir durchlebt,
ein Lächeln den Kummer des Anderen fort hebt.
Doch dann kam sie in dein Leben,
du warst nicht mehr bereit mir Liebe zu geben.
Du wolltest nur noch bei ihr sein,
und seitdem bin ich allein.
Lass uns Freunde bleiben, sagtest du zum Abschied,
und traurig hörte ich unser gemeinsames Lied.
Doch ein uns gibt es nicht mehr,
und der Gedanken an euch schmerzt sehr.
Ich muss lernen mein Leben neu aufzubauen,
und nicht immer zurück zu schauen.
Ich schaue hoch, betrachte den Stern,
er ist wie du für mich zu fern.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Blutendes Herz

Zurück bleibt nur ein blutendes Herz,
erfüllt mit Kummer und Schmerz.
Nur eine kurze Zeit voller Glück,
die Erinnerung daran bleibt zurück.
Doch sie erdrückt das Denken,
nie mehr Liebe schenken.
Die Bedenken gaben vom Anfang an recht,
die Liebe war nicht echt.
Das Innere leer und ausgebrannt,
wieder in die falsche Richtung gerannt.
Eine kleine Chance erwartet vom Leben,
doch sie wurde nicht gegeben.
Jetzt das Herz für immer verschließen,
keine Liebe anfangen lassen in ihm zu sprießen.
Auch wenn so etwas wichtiges fehlt,
diesen Weg für immer gewählt.
Und möge die Welt sich weiter drehen,
nie wieder in die falsche Richtung gehen,
für alle Zeiten stehen bleiben,
niemand mehr das Innere zeigen.

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Öffne dein Herz

Ich blicke in dein Herz,
dort sehe ich nur Kummer und Schmerz.
Keine Liebe ist dort zu finden,
alle Wärme scheint aus ihm zu schwinden.
Ich möchte dir so gerne Freundschaft schenken,
deine Gedanken in einen andere Richtung lenken,
doch du hast hohe Mauern um dich gebaut,
willst das niemand hinter deine Maske schaut.
Du gibst dich fröhlich, heiter,
lebst dein Leben ohne Gefühle weiter.
Doch mit der Zeit wird es dich zerstören,
wenn du nicht wirst auf deine Freunde hören.
Reiss die Mauern ein,
du bist nicht allein.
Ich will doch immer zu dir stehen,
und mit dir auch durch schlechte Zeiten gehen.
Doch diesen Schritt musst du alleine wagen,
ich kann dir nur immerzu sagen:
Bitte verschliesse nicht dein Herz,
bitte vergrab dich nicht im Schmerz!

© Morgan MacAilis November 1998
Hoffnung

Alle Brücken hinter mir abgebrochen,
Mitleid für mich in mir hochgekrochen.
Doch nicht mehr zurück sehen,
den Kopf für immer von dir drehen.
Meine Zukunft liegt im Ungewissen,
meine Vergangenheit werde ich oft vermissen.
Doch ich lebe heute, hier und jetzt,
und werde ich auch noch oft verletzt,
ich werde nicht verzagen,
neue Wege einschlagen zu wagen.
Werde ich auch oft resignieren,
meine Ziele werde ich nicht aus dem Auge verlieren.
Meine Stärke aus dem Inneren tanken,
versuchen zu überwinden alle Schranken.
Und eines Tages vielleicht,
habe ich einen Punkt erreicht,
an dem ich ohne Schmerz zurück sehen kann,
und vielleicht bin ich stolz auf mich dann.
Wer weiss schon was die Zukunft bringt,
nur eins ist wichtig, dass die Hoffnung nie sinkt.

© Morgan MacAilis Januar 1999
Why - Warum

Ich frage es mich immer wieder.
Leben - ein neugeborenes Lebewesen. Warum?
Warum lebt es?
Um zu verletzen? Andere? Oder sich selbst?
Menschen - Was zählen sie?
Zählt ein Baum nicht viel mehr?
Wenn man unsere Zeit des Lebens vergleicht,
vergleicht mit der Unendlichkeit des Universums,
was ist das dann schon?
Nicht einmal ein Bruchteil davon....

© Morgan MacAilis
Wie eine Münze

Jede Münze hat zwei Seiten,
wie eine Münze bist auch du.
Mal hast du Heimlichkeiten,
mal hörst du zu.
In einem Moment verbindet uns viel,
im nächsten ist alles nur ein Spiel.
Ich weiss nicht woran ich bin,
ich sehe in deinem Verhalten keinen Sinn.
Wenn ich meine dich zu verstehen,
gehst du weg und lässt mich stehen.

© Morgan MacAilis
Hoffnung

Ein Baum, stark, alt, fest verwurzelt,
Ein Kind, klein, zart, rum gepurzelt,
beide haben viel gemein,
beide werden Hoffnung sein.
Hoffnung auf Zukunft und auf Leben,
auf Kraft und Zielerstreben.
Doch dann geschieht ein Unglück,
wieder verliert die Welt ein Stück,
den Baum gibt es nun nicht mehr,
das Kind fiel über ihn her....

© Morgan MacAilis
Selbstmitleid

Er hält sich an der Vergangenheit fest,
er lässt nicht los, das gibt ihn den Rest.
Er will nicht in die Zukunft sehen,
den großen Kummer lässt er nicht gehen.
Ein neues Glück will er nicht finden,
lieber sich in Trauer winden.
Er hat zuviel Angst vor einem neuen Morgen,
und vor immer neuen Sorgen.
Er vergräbt sich lieber in Selbstmitleid,
verbaut sich selber den Weg in eine bessere Zeit.

© Morgan MacAilis august 1996
Vergangen

Ein Traum ist in meinem Herzen eingeschlossen,
Traurigkeit mit eingeflossen.
Nichts kommt so wie man es gern hätte,
die Zeit verglüht wie eine Zigarette,
und nur Asche bleibt zurück,
und die Erinnerung an eine Zeit voller Glück.
Doch Hoffnung bleibt bestehen,
egal wohin man wird gehen,
egal wohin man wird gelangen,
vergangen ist vergangen!

© Morgan MacAilis Mai 1998
Grundlos

Manchmal bin ich traurig, ohne Grund,
es weint mein Auge, es zittert mein Mund.
Dann wird es mir um' s Herz so schwer,
ich hab das Gefühl, ich kann nicht mehr.
Ich fühl mich oft so leer und allein,
ein Lächeln könnte verändernd sein.
Doch keiner ist mir dann nah,
keiner ist dann für mich da.
Ich bleib allein in meinem Schmerz,
der grundlos ist in meinem Herz.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Schatten

Ich möchte schreien, doch ich kann nicht,
ich suche im Dunklen ein weisendes Licht,
doch ich irre blind durch die Nacht,
setze jeden Schritt mit Bedacht.
Ich stolper, falle, finde keinen Halt,
um mich herum ist alles leer und kalt.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis,
auf meiner Stirn perlt sich der Schweiß.
Ich fühle mich wie in einem Labyrinth,
zitter wie ein kleines Kind.
Dunkle Schatten hüllen mich ein,
es könnten böse Geister sein.
Sie scheinen mich zu erdrücken,
ich spüre ihren kalten Hauch im Rücken.
Gehetzt versuche ich diesen Horror zu entkommen,
doch meine Angst wird mir nicht genommen.
Das Chaos ist noch nicht zu ende,
es greifen nach mir viele Hände.
Sie wollen mir jedoch keinen Trost geben,
sondern trachten mir nach meinem Leben.

© Morgan MacAilis April 1998
Deine Launen

Ich spüre ein Messer in meinem Rücken,
mein Kummer scheint mein Herz zu zerdrücken.
Von himmelhochjauzend bis tiefbetrübt falle ich,
ich ertrage diesen Stimmungsumschwung schon ewiglich.
Zum hundertsten Mal ist etwas in mir zerbrochen,
Trauer in mir hochgekrochen.
Ich habe das Gefühl in einen Abgrund gestoßen zu werden,
jedes Gefühl beginnt in mir zu sterben.
Deine Launen machen mein Leben kaputt,
legen mein Innerstes in Trümmern und Schutt.
Ich weiß nicht, was soll ich machen,
ich habe Angst mit dir zu lachen,
denn im nächsten Moment,
dein Hass tief in mir brennt.
Die Flammen fressen mich auf,
ich gebe die Hoffnung bald auf.
Ich bin nicht mehr so stark wie einst,
es würde mir helfen, wenn du mal weinst.
Doch über deine Gefühle willst du nicht sprechen,
du verstehst nicht, dass es wird mein Herz brechen.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Blind

Verträumt sah ich in dein Gesicht,
noch kannte ich deine Kälte nicht.
Ich ließ mich noch von dir betören,
wollte nicht auf warnende Worte hören.
Doch bald musste auch ich erkennen,
dass in dir nur egoistische Gefühle brennen.
Du bist nicht bereit etwas von dir zu geben,
glaubst aber, dass alle nur für dich leben.
Wenn du was willst, dann nimmst du es dir,
du wirst getrieben vor deiner eigenen Gier.
Die Schwächen der Anderen nutzt du aus,
holst aus allem nur das Beste für dich heraus.
Du erscheinst oft sehr charmant,
und viele haben wie ich zu spät erkannt,
dass du sie hast nur betrogen,
deine Gefühle nur waren gelogen.
Doch eines Tages wird die eine erscheinen,
und dann endlich wirst du weinen.
Dann werde ich meine Ruhe finden,
mich deiner Macht für immer entbinden.

© Morgan MacAilis April 1998
Eiszeit

deine kälte hat mein herz gefrieren lassen
deine gleichgültigkeit hat meine seele zerbrochen
ich kann dich nicht mal mehr hassen
nur leere ist in mein inneres gekrochen
meine schmerzen siehst du nicht
dein schweigen brichst du nicht
deine hand will mich nicht berühren
deine lippen nicht meine spüren
jede hoffnung hast du zerstört
meine schreie nicht gehört
nichts ist mir geblieben
ich wollte nur geliebt werden und lieben
nur eine leere hülle bleibt bestehen
und das nennt sich nun mein leben
gewichen ist aus mir alle kraft
das hat deine liebe geschafft
so will und kann ich nicht weiter leben
es wird nie wieder sonnenschein geben
nur schwärze herrscht in mir
und das verdanke ich dir

© Morgan MacAilis März 2011
Ich wünschte....

ich will nicht teilhaben an deinem leben
nicht in vergangenen träumen schweben
doch ich möchte deine seele berühren
du sollst meinen kummer, meine freude spüren
in ruhigen momenten
an mich denken
und immer das bedürfniss haben
mir einfach nur hallo zu sagen
du sollst mich niemals vergessen
und dir bewusst sein dessen
ich wünschte in deiner seele die selbe sehnsucht wie in meiner
die niemals minder wird und kleiner
ich wünschte dass dein herz manchmal vor schmerz zerspringt
es dann mit deinem verstand darum ringt
einfach meine stimme hören zu müssen
bedecken meinen nacken mit küssen
ich wünschte, du fühltest das selbe wie ich
und auch wenn du dagegen wehrst dich
es kein entkommen gibt
deine seele auf ewig meine liebt

© Morgan MacAilis Oktober 2008
Am Abgrund stehen

Am Abgrund stehen,
kein Weiterkommen sehen.
Angst nach hinten zu schauen,
zurück gehen sich nicht trauen.
Kein Mut, kein Frieden,
keine Schwäche, niemand lieben.
Nur Fragen, keine Antwort.
Verwirrung, Gedankenmord.
Selbstzweifen, was ist richtig?
Ist nicht alles nichtig?
Was machen?
Kopflos in den Abgrund krachen?
Keine helfende Hand,
die mir hilft ans gegenüberliegende Land.
Stumm stehen bleiben, nachdenken,
versuchen der Angst keine Beachtung zu schenken.
Die Kraft alles zu wagen aufzubringen,
und mutig über den Abgrund springen.
Das muss ich schaffen, das ist mein Ziel,
das ist doch nicht etwa zuviel?

© Morgan MacAilis Januar 1999
Trostlos

Grau liegt das Land vor mir,
ich frage mich, was mache ich hier?
So grau wie die Landschaft rundherum,
fühle ich mich, meine Zeit ist bald rum.
Tag für Tag sehe ich zurück,
doch ich sehe kein Fünkchen Glück.
Fehler über Fehler sehe ich nur,
von Liebe und Hoffnung keine Spur.
Einsam und allein,
so lebe ich seit langer Zeit.
Keinen liess ich bei mir sein,
ich lebe in der Einsamkeit.

© Morgan MacAilis
Herzenskälte

sag mir warum verhälst du dich so
verletzt andere durch dein verhalten
macht es dich froh
deine kalten gefühle in händen zu halten
und sie auf deine mitmenschen zu streuen
kann das dein leben wirklich erfreuen
sag mal, merkst du nicht
du tust mir weh
und manchmal, wenn ich dich seh
mag ich dich nicht
ich möchte mich dann nur umdrehen
und einfach gehe

© Morgan MacAilis März 2011
Der Moment

Engumschlungen stehen wir da,
wir waren uns noch nie so nah.
Zart streichelst du meinen Rücken,
ich spüre leises Entzücken.
Ich schliesse meine Augen,
nur der Mond am Himmel schaut zu.
Wir sehen uns an, sagen nicht viel,
wir wissen beide, dies ist kein Spiel.
Du willst auch nicht, dass wir nun auseinander gehen,
doch es darf nicht sein.
Du drehst dich um und lässt mich stehen,
zurück bleib ich allein.

© Morgan MacAilis
Suchen

Der Himmel ist verhangen,
keine Sterne sind zu sehen.
Gefühle sind vergangen,
ich habe einen weiten Weg zu gehen.
Die Liebe ging in grauer Nacht,
nur Schmerz bleibt noch zurück.
Ich habe sehr viel nachgedacht,
in mir find' ich kein Glück.
Und wieder fängt die Suche an,
nach jemand, der mich halten kann,
nach etwas, das hält lange Zeit,
nach Liebe und Geborgenheit.

© Morgan MacAilis Mai 1996
Neubeginn

Ich habe meinen Weg gefunden,
von vergangenen Träumen entbunden.
Ich bin einen Schritt nach vorne gegangen,
bin nicht mehr in der Vergangenheit gefangen.
Zuversichtlich schaue ich gerade aus,
lebe nach dem Motto... "Was aus is, is aus".
Werde Schritt für Schritt gehen,
nicht mehr traurig nach hinten sehen,
werde alles betrachten mit Distanz,
nur so habe ich die Chance,
etwas aus meinem Leben zu machen,
und auch mal über Missgeschicke zu lachen.

© Morgan MacAilis Januar 1999
Kaputt

Mein Inneres ist zerbrochen,
mein Herz gebrochen.
Jeder Gedanke dreht sich im Kreis,
ich weder aus noch ein weiss.
Ich habe das Gefühl in mir ist etwas gestorben,
ich habe Angst vor dem neuen morgen.
Ich möchte nichts mehr empfinden,
jedes Gefühl soll aus mir entschwinden.
Doch leider geht es nicht,
die Hoffnungslosigkeit ist mir geschrieben ins Gesicht.
Endet der Schmerz auch noch mal?
Wann hört sie auf, diese Qual?

© Morgan MacAilis Januar 1997
Geplatze Seifenblasen

Und wieder ist ein Traum gestorben,
erloschen im grauen Morgen.
Alles auf eine Karte gesetzt,
und wieder einmal tief verletzt.
Von Liebe keine Spur,
sondern ein flüchtiges Abenteuer nur.
Ein schaler Geschmack bleibt im Mund zurück,
und einige Stunden voller trügerischem Glück.
Keine Befriedigung ihrer Triebe,
sondern nur ein bisschen Liebe,
mehr wünscht sie sich doch nicht,
doch eine feste Beziehung ist nicht in Sicht.
Alle suchen nur ihr Vergnügen,
für sie jedoch wird es nicht genügen.
Sie wünscht sich jemand für ein ganzes Leben,
doch leider scheint es so jemand nicht zu geben.
Und wieder bleibt sie allein zurück,
mit Tränen in ihrem Blick.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Masken

ich bin traurig, doch ich weine nicht
ich bin unglücklich, doch ich zeige es nicht
verberge alles hinter einem lachen
verberge alles hinter strahlenden augen
doch macht man sich die mühe und schaut richtig
schaut mit seinen herzen
dann kann man erkennen wie es wirklich ist
sieht die leere und den schmerz in mir
sieht das ich am ende bin
sieht das ich nicht mehr will
das ich keine kraft mehr habe, und um nicht unterzugehen
meine maske zu meinen zweiten ich mache
denn wenn ich selber tief in mich schaue
der schmerz mich überrollt
etwas für immer in mir erlischt
und dann bleibt nichts mehr
keine hoffnung, keine lächeln
dann bleibt nicht mal mehr weinen....

© Morgan MacAilis Oktober 2008
Verwirrung

Ich möchte lieben und geliebt werden,
für jemand leben, für jemand sterben.
Mich fallen lassen, schweben,
frei sein, für meine Liebe leben.
Doch ich weiss nicht wie,
ich schaffe es nie,
Körper & Geist, Wünsche & Gefühle in Einklang zu bringen,
mein Handeln und Denken miteinander ringen.
Liebe und Sex bringe ich nicht unter einem Hut,
in mir herrscht nur noch Wut.
Keinen zeige ich mein Inneres, mein geheimes Ich,
denn ich habe Angst, ich irre mich.
Was ist Schein?
Was ist Sein?
Ich fühle mich, wie zwei Teile, die nicht zusammen passen,
die sich regelrecht abstoßen, hassen.
Doch welcher Teil bin ich?
Wie, wer, was bin ich wirklich?

© Morgan MacAilis März 1999
Kein Vergessen

Noch immer kann ich deine Hände spüren,
die mich zärtlich streicheln, berühren.
Noch immer kann ich deinen Herzschlag hören,
Erinnerungen, die mich betören
und einfach kein Vergessen finden,
mich an neue Schmerzen binden.
Schon lange ist die Zeit vorbei,
schon lange ist mein Herz wieder frei.
Doch die Erinnerung will nicht verblassen,
manchmal möchte ich dich hassen,
aber ich schaffe es nicht,
will dich nur zurück.
Wieder in deine Augen schauen,
etwas Neues Gemeinsames aufbauen.
Doch schon lange ist die Chance vergangen,
keine zurück, kein neuanfangen.
Einsam bleibt der Schmerz bestehen,
und mein Herz wird dich immer sehen....

© Morgan MacAilis März 2004
Traurig

Ich bin traurig, doch ich habe keinen Grund dazu,
ich weiß nicht, was ich denken soll, komme nicht zur Ruh.
Immer tiefer falle ich in ein Loch, einen Abgrund,
Monster verschlingen mich in ihren Schlund.
Verwirrung und Ängste herrschen in meinem Herzen,
verbreiten Kummer und Schmerzen.
Ich weiss nicht, was erwarte ich eigentlich vom Leben,
was will ich erhalten, was geben?
Immer mehr Fragen stürzen auf mich ein,
ich fühle mich immer mehr einsam, allein.
Sehne mich nach Liebe und Einheit,
doch der Weg dahin ist schwer und weit.
Und ich weiss nicht, schaffe ich ihn zu gehen
verwirrt harre ich aus, bleibe still stehen.
Frustriert zwinge ich mich nichts mehr zu fühlen,
nicht immer in meinem Innern zu wühlen,
doch helfen tut es mir auch nicht,
stumm rollt eine Träne über mein Gesicht.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Sag was

Wogen der Zärtlichkeit haben mein Herz berührt,
mein Zittern hast Du gespürt.
Doch Du schaust mir nicht ins Gesicht,
was empfindest Du, ich weiß es nicht.
Soll ich es wagen?
Dich nach Deinen Gefühlen fragen?
Ich werde es lieber lassen,
denn Du könntest lachen.
Es könnte mich verletzen,
dem will ich mich nicht aussetzen.
Doch was wenn Du auch so denkst?
Wenn Du Deinen Gefühlen keine Worte schenkst?
Hätten wir dann keine Chance mehr?
Ich ängstige mich sehr.
Liegt alles an mir?
Nicht ein Wort kommt von Dir.
Kannst Du meine Gefühle nicht sehen?
Traurig lass ich Dich stehen.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Unsichtbare Drachen

In Erinnerung gefangen,
Gefühlen nachgehangen,
quälende Leere macht sich breit,
Trauer um die Lieblosigkeit.
Ein neues Erwachen,
unsichtbare Drachen.
Ein Kreislauf hat mich in seinen Fängen,
benebelt mich mit sanften Klängen.
Ich will dagegen aufbegehren,
habe aber keine Kraft mich zu wehren,
bin nicht stark genug,
das ganze Leben erscheint mir wie ein Betrug.

© Morgan MacAilis Juni 1998
Kalt

Gestorbene Gefühle
ernst gemeinte Kühle
keine Gemeinsamkeit
nur Einsamkeit
Einsame Tränen
keine Schulter zu anlehnen
Erloschenes Vertrauen
kraftlos in die Zukunft schauen
Sehnsucht abgekühlt
keine Hoffnung gefühlt
Aus, Schluss, Ende
keine haltenden Hände

© Morgan MacAilis Januar 1999
Fragen

Und wieder ist ein Tag vergangen,
traurig den Gedanken nachgehangen.
Gefangen im eigenen Schmerz,
zerrissenes Herz.
Einsam rollt eine Tränen übers Gesicht,
in ihr bricht sich das Sonnenlicht.
Die Haut warm, das Innere kalt,
ein Schrei in der Seele hallt.
Welchen Weg einschlagen?
Wie viel wagen?
Zeitlose Blicke,
ängstliche Schritte.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Viel

so viele wege gegangen
so vieles gesehen
so vieles neues angefangen
und doch nichts geschehen
so viele menschen getroffen
so vieles gespürt
so vieles gefunden zu hoffen
und doch nichts das herz berührt
so vieles gewagt
und doch versagt
so vieles entdeckt
und doch nichts das herz erweckt

© Morgan MacAilis März 2004
Erinnerungshauch

Soviel erhofft, soviel erreicht,
doch jeder Tag dem vorherigen gleicht
vergessene Gefühle
wie eine Sommerbrise
zart ins Bewusstsein drängen
noch nicht wirklich zu benennen
und doch Tränen heraufbeschwören
nicht auf Warnungen hören
den Blick verschliessen, in sich kehren
fallen lassen, sich nicht wehren
Empfindungen die einen überrollen
ertrinken im Schmerz ohne es zu wollen

© Morgan MacAilis März 2004
Frei sein

Deine Hände nach mir ausstreckend,
tiefe Gefühle in mir weckend,
Wärme macht sich in mir breit,
ich fühle tiefe Geborgenheit.
Ich möchte mich gern fallen lassen,
doch ich denke ich werde es lassen,
denn ich habe doch nicht so viel Mut,
auch wenn ich weiß, du tust mir gut.
Vieles hat mein Herz getroffen,
ich habe aufgegeben zu hoffen,
dass ich auch mal frei sein kann,
und mich öffnen kann dann.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Crazy

Mein Inneres ist aufgefressen,
doch es gibt kein Vergessen.
Die Erinnerung bleibt bestehen,
keine Erlösung zu sehen.
In mir sind viele Gedanken,
die Hoffnung beginnt zu schwanken.
Ich will nicht alles analysieren,
und mich auch nicht ständig kritisieren.
Es gibt viele Wege, ich habe die Wahl,
doch jede Wahl wird mir zur Qual.
Was ist gut, was schlecht?
Welches Gefühl ist echt?
Diese Frage stelle ich mir immer wieder.
Das ist mir alles so zuwider.
Meine Gedanken drehen sich im Kreis.
Das ist doch alles großer Scheiß`!
Worin besteht eigentlich ein Sinn?
Weiß jemand, warum ich so crazy bin?
Ich mache mir doch alles selber schwer,
verwirre mich immer mehr.
Doch es ist wie ein Zwang in mir,
und wie geht es DIR?

© Morgan MacAilis Mai 1998
Fallen lassen

Blutroter Mond,
auf schneeweißer Haut
zitternder Leib im Wind
gefangene der eigenen Lust
kein entkommen
kalte Hände die nach einen greifen
stolz den kopf gehoben
trotzig das kinn gestreckt
tief im herzen verlangen erweckt
zügellose begierde
geheime wünsche
verschmelzen mit der dunkelheit
Feuer unter der haut
ausbrechen
loslassen
gedankenlos
nur noch den Körper fühlen
dem Pulsieren tief im innern nachgeben
schreien
stöhnen
sterben
neuerwachen

© Morgan MacAilis März 2004
Ich bin Glück

Er hat ein Ziel,
es ist nicht viel,
er will nur mich, Glück.
Und sieht er zurück,
wird er verstehen,
ich werde niemals gehen.
Das bin ich,
ich währe ewiglich.
Mal bin ich stark,
mal bin ich zart.
Manchmal muß man mich tief in sich suchen,
man kann mich nicht buchen.
Viele können mich nicht erkennen,
sie auf der Suche nach mir in die falsche Richtung rennen.
Doch jeder kann mich spüren,
ich werde stets Herzen berühren.
Man sollte immer auf mich bauen,
und in die Zukunft schauen.
Pech ist mein bester Freund & mein ärgster Feind,
und auch wenn man meint,
er ist in der Übermacht,
werde ich doch immer gewinnen, jede Schlacht.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Befreit

Regentropfen fallen vom Himmel herab,
der Wind weht durch die Stadt,
er wirbelt viele Blätter auf.
Ich blicke zum Himmel herauf.
Graue Wolken ziehen vorbei,
ich fühle mich gelöst und frei.
Die Straßen sind leer und verlassen,
wenn ich ehrlich bin, ich kann dich nicht hassen.
Du machtest zwar Schluß mit mir,
aber ich entfinde schon lange keine Liebe zu dir.
Das Ende hat mir eine Last genommen,
jetzt kann ein neues Leben kommen.
Der Sturm nimmt die Schwüle der Luft,
verbreitet einen frischen Duft.
Die Hitze des Sommers ist verflogen,
auch die Zeit, in der wir gelogen.
Glücklich stehe ich im Regen,
er erscheint mir wie ein Segen.
Wir werden gute Freunde bleiben,
den andern stets Hilfe zeigen.
Ich habe jetzt keine Sorgen,
und freue mich auf ein sonniges Morgen.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Irgendwann

irgendwann kommt die zeit,
da sage ich leb wohl
irgendwann kommt die zeit,
da sage ich, das war es wohl
irgendwann kommt die zeit,
da wache ich auf
irgendwann kommt die zeit,
da begehre ich auf
irgendwann kommt die zeit,
da musst du erkennen,
meine worte waren ernst gemeint,
irgenwann kommt die zeit,
da musst du bekennen,
ich habe nicht ohne grund geweint
irgendwann kommt die zeit,
da ist alles zu ende,
irgendwann kommt die zeit,
da reiche ich dir die hände,
irgendwann kommt die zeit,
da werde ich gehen,
irgendwann kommt die zeit,
da lasse ich dich einfach stehen....

© Morgan MacAilis Oktober 2008
Sehendes Herz

siehst du das leuchten der sterne
hoch oben in weiter ferne
spürst du die magie ihrer strahlen
die lindern die inneren qualen
hörst du was sie dir sagen
öffne dich, du kannst es wagen
verschliesse dich nicht
sehe ihr licht
lass dich berühren
und du wirst es spüren
du bist auf dieser welt vielleicht klein
aber glaube doch, du bist nicht allein
jeder mensch ist manchmal am ende
ergreife die dir gereichten hände
siehst du das leuchten der sterne
hoch oben in weiter ferne
öffne dich ihren scheinen
und traue dich einmal zu weinen
befreie dich von inneren zwängen
zeige die gefühle die an die oberfläche drängen
lass es zu und du wirst sehen
du musst deinen weg nicht alleine gehen....

© Morgan MacAilis November 2011
Ziehende Jahre

Am Anfang hatten wir viel gemeinsam,
ein Leben bauten wir zusammen auf.
Doch jetzt fühle ich mich sehr einsam.
Wir leben nebeneinander her,
eine feste Beziehung existiert nicht mehr.
Jeden Tag hoffe ich von Neuem darauf,
dass wir wieder zueinander finden,
unsere Leben von Neuem verbinden.
Der Alltag hat die Liebe zerbrochen,
die Gemeinsamkeit ist nicht mehr da,
das Schicksal hat die Beziehung unterbrochen.
Am Anfang waren wir uns sehr nah,
mittlerweile haben wir uns entzweit.
Die Jahre ziehen und uns vorbei....

© Morgan MacAilis
Leben

Das Leben ist nicht immer leicht,
keinen Tag den anderen gleicht.
Kummer und Glück wechseln sich ab,
mal hoch hinaus, mal tief herab.
Freude und Leid im Wechsel erlebend,
mal tief betrübt, mal zum Himmel schwebend.
So viele verschiedene Gefühle unter der Haut,
immer wieder neu und doch so vertraut.
Wichtig ist, daran soll man immer denken,
der nächste Tag kann neuen Mut schenken,
oder neuen Kummer bringen,
das Herz weinen oder vor Freude singen.
Eins aber, und soviel steht fest,
die Hoffnung vergeht nur wenn du es zulässt!

© Morgan MacAilis November 1997
Das Geheinmis

Tautropfen auf zarten Rosenblüten,
mein Geheimnis wirst du hüten.
Meine Liebe ist ergossen,
in deinem Herzen eingeschlossen.
Strahlende Sterne am Himmelszelt,
leuchten auf unsere verträumte Welt.
Leise weht ein warmer Wind,
ich eile zu dir geschwind.
ein leuchtendes Schweigen umgibt uns bald,
wir sind zusammen für alle Ewigkeit.
Nichts kann uns entzwei'n,
für immer und ewig zusammen sein.
Tausend Lichter hüllen uns ein,
mein Geheimnis wird bei dir geborgen sein.

© Morgan MacAilis
Ohne Glück

Unser Weg war weit,
wir hatten wenig Zeit.
Wir haben uns so viel erträumt,
doch unser eigenes Leben versäumt.
Wir waren stets zusammen,
unser Schicksal ineinander verhangen,
allein zu leben lernten wir nie,
nun blick zurück und sieh,
getrennt können wir nicht leben,
uns aber auch keine Liebe mehr geben.
Wir haben einen Punkt erreicht,
an dem jeder Tag dem nächsten gleicht.
Wir können weder vor, noch zurück,
und uns erwartet gemeinsam kein Glück.

© Morgan MacAilis
Zweisamkeit

Tiefe Liebe hat mein Herz berührt,
mit jeder Faser seines Seins es Geborgenheit spürt,
verschmilzt mit Deinem in Zweisamkeit,
wohlige Wärme macht sich in uns breit.
Wir haben zueinander gefunden,
wollen uns einander erkunden,
lernen mit der Fehlern des Anderen zu leben,
und bei Kummer Trost zu geben.
Höhen und Tiefen zusammen überstehen,
die Tränen des Anderen nie übersehen.
Freude und Leid wollen wir teilen,
und des Anderen Wunden heilen.
Keine Angst mehr vor dem Alleinsein,
wir werden stets zusammen sein.

© Morgan MacAilis Juni 1996
Still

Ich wünschte du wärst still,
ich kann nicht mehr, ich will
ich will nichts mehr hören, an nichts denken,
du sollst mir keinen Liebe schenken.
Ich fühle mich erschlagen,
warum will ich nicht sagen,
hab keinen Bock zu reden,
es kotzt mich an das Leben.
Will nichts mehr fühlen, nichts mehr sehen,
kannst du nicht endlich gehen?
Was willst du von mir?
Was willst du hier?
Willst du denn nicht verstehen,
ich will dich nicht mehr sehen....

© Morgan MacAilis November 1997
Neues Vertrauen

Mir fehlte die Luft zum Leben,
wie einem Fisch am Land,
ich reichte Dir entgegen,
meine zitternde Hand.
Ich habe mich in Dich verliebt,
Deine Wärme hat meine Kälte besiegt.
Am Anfang habe ich mich noch gewehrt,
mein Herz versperrt,
doch Du hast jeden Versuch unternommen,
um in mein Inneres zu kommen.
Langsam hast Du geweckt mein Vertrauen,
geboren war der Mut zu bauen,
eine gemeinsame Zukunft,
Gefühle waren abgestumpft,
doch Du hast mir Kraft gegeben,
nach vorne zu streben.

© Morgan MacAilis April 1999
Nur eine Nacht

Du sagtest es ist Zeit zu gehen,
ohne Hoffnung auf ein wieder sehen.
Du lässt mich allein zurück,
ohne einen letzten Blick.
Nun bin ich allein,
doch ich will es nicht sein.
Ich wollt dir alles geben,
mein Leben für dich leben,
ich gab alles auf,
hoffte darauf,
dass auch du mich liebst,
mir einen Halt gibst.
Doch du hast nur gelacht,
denn du wolltest nur eine Nacht.
du lässt mich allein zurück,
ohne einen letzten Blick.

© Morgan MacAilis
Verwirrung

Gedankengänge, die ich nicht verfolgen kann,
Verwirrung, Täuschung und was dann?
Keine Antworten, nur Fragen.
Welche Richtung soll ich einschlagen?
Welchen Gefühlen soll ich Hoffnung schenken?
Woran soll ich zuerst denken?
Alles stürzt auf mich ein,
nichts scheint echt zu sein.
Meine Zukunft liegt im Ungewissen,
mein Innerstes hat eine Spur von Rissen.
Ich will nur Frieden finden,
mich nicht an neuen Schwächen binden.
Das Leben scheint mich zuüberrollen,
ich gehe unter, ohne es zu wollen.
Es kommt die Zeit, wo ich mich werde zur Wehr setzen,
auch wenn ich damit werde verletzen.

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Selbstwertgefühl

Meinen eigenen Weg muss ich finden,
dann erst kann ich mich an Menschen binden.
Sonst werde ich mich immer fragen,
meinen sie auch was sie sagen?
Was ist echt und was sind Lügen,
ernst genommen oder betrügen?
Doch was ist, wenn ich nicht die Kraft habe,
wenn ich auf der Suche versage?
Hat dann alles keinen Sinn?
Mag es sein, dass ich wertlos bin?
Nein, das bin ich nicht,
aber ich sehe im Dunklen kein Licht.
Kann mir nicht jemand behilflich sein,
ich fühle mich so klein.
Doch ich muss es alleine machen,
und dann über mein Selbstwertgefühl wachen.

© Morgan MacAilis Juni 1998
Wie oft noch

Ich habe viele male geliebt,
meistens hat jedoch der Kummer gesiegt.
Doch nie gab ich die Hoffnung auf,
baute immer wieder darauf,
dass es muss doch jemand geben,
der fähig ist mit mir zu leben.
Zwei Teile, die sich zu ein ganzes ersetzen,
und sich nie zu sehr verletzen.
Die alle Zeiten miteinander teilen,
und stets die Wunden des Anderen zu heilen.
Eines Tages hoffentlich werde ich ihn finden,
dann unsere Herzen auf ewig aneinander binden.
Ich werde mich noch oft verlieben,
doch einmal wird die wahre Liebe siegen.
Dieser Gedanke gibt mir Kraft,
durch in habe ich schon viele Krisen geschafft.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Hoffnungslos

Schwärze hat sich auf meine Seele gelegt,
alles Gefühl ist wie weggefegt.
Mauern errichtet, ohne Entkommen,
eigene Freiheit genommen.
Eingeschlossen in Einsamkeit,
kein Platz für Freundlichkeit.
Schmerzen, selbst zugefügt,
Leere, die nie genügt.
Aufgeben an schönes zu denken,
nie wieder Lächeln schenken.
Selbstbestrafung, die nicht erlöst.
Fragen, ungelöst.
Kein Ende in Sicht,
Nichts, was mich anspricht.
Dunkelheit, die alles verschlingt,
Weinen, das hoffnungslos klingt.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Leben

Ich will das Leben spüren,
keine Sorgen sollen mich berühren,
nichts verpassen,
Kummer mich in ruhe lassen.
Jeden Tag nur Party machen,
über alle Sachen lachen.
Nicht an morgen denken,
mein Leben in keine bestimmte Bahn lenken.
Leben ohne zu bereuen,
auf jeden neuen Tag zu freuen.
Mich dem Zielerstreben,
niemals hinzugeben.
Doch was ist das Leben dann wert,
wenn man sich um nichts und niemand schert.
Oberflächlich ist man dann nur,
von Verantwortung hat man keine Spur.
Und sieht man dann zurück in die Vergangenheit,
verspürt man doch viel Traurigkeit.
Echte Freunde hat man keine,
im Grunde ist man alleine.
Ich muß einen Mittelweg finden,
Spaß und Ernst verbinden.
Dann erst lebe ich ohne zu bereuen,
kann mich auf jeden neuen Tag freuen.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Das letzte Erwachen

Die Jahre rauschten an mir vorbei,
einst war ich jung, einst war ich frei.
Das Alter hat die Vernunft gebracht,
ich habe sehr viel nachgedacht.
Die Spontanität ist verblaßt,
es gibt nur Ruhe, keine Hast.
Doch glücklich bin ich dabei nicht,
ich näher mich dem letzten Licht.
Bald ist es aus,
dann bin ich zu Haus.
Doch wo sind die Jahre hin,
was hatte es alles für einen Sinn?
Der Tod kommt, doch ich bin nicht bereit,
in mir alles nach Leben schreit.
Das Gefühl etwas verpaßt zu haben,
wird stärker und stärker und scheint zu sage:
"Noch bin ich nicht bereit zu gehen,
ich will noch soviel Dinge sehen!"
Mein Verstand ist jung geblieben,
wird das Leben immer lieben,
doch mein Körper ist alt und verbraucht,
er bald alles Leben aus sich aushaucht.
Ich finde es alles gemein,
aber so scheint das Ende zu sein.

© Morgan MacAilis November 1998
Was ist richtig?

Ich stehe hier und habe kein Ziel in Sicht,
was will ich, ich weiß es nicht.
Meine Gedanken beängstigen mich,
ich weiß nur, ich denke viel an Dich.
Will es nicht, doch kann nicht aufbegehren,
ich will wieder Deine Stimme hören.
Sehe ich in mich hinein,
kann ich nur erkennen einen schwachen Schein.
Doch ich kann ihn nicht verstehen,
weiß nicht, wie soll es weiter gehen.
Was ist, wenn ich mich fallen lasse?
Oder wenn ich diese Chance verpasse?
Ich bin skeptisch geworden, sehr vorsichtig,
doch wenn ich nicht handel, verliere ich Dich?
Ich habe keine Ahnung wie es weiter gehen soll,
weiß nur ich mag Dich ganz doll.
Ich muß lernen in mich selber zu schauen,
mir selber zu vertrauen,
aber es fällt mir doch so schwer,
ich setzte mich immer zur Wehr.
Denn zu oft habe ich mich falsch entschieden
die richtigen Leute gemieden.
Das möchte ich jetzt verhindern,
denn es würde meine Schmerzen nicht lindern..

© Morgan MacAilis Juni 2000
Wirr

Happy oder nicht,
spielt das wirklich eine Rolle?
Tränen im Gesicht,
die über Wangen rollen.
Soviel gesagt,
sowenig getan.
Soviel gewagt,
doch alles nur Wahn?
Was ist wirklich wichtig,
ist nicht alles nichtig?
Das Leben dreht sich im Kreis,
Teufel und Engel streiten sich leis`.
Verwirrung, Fragen,
noch mehr zu sagen.
Doch kein Ohr zu finden,
in stummer Qual sich winden.
Kein Traum,
nur Realität,
für Freiheit keinen Raum,
nichts was Hoffnung sät.
Kummer, Trauer, Leid,
wann kommt die gute Zeit?
Und immer neue Fragen,
ich kann es nicht ertragen!!!!

© Morgan MacAilis Mai 1998
Lug & Trug

Du hast mein Leben auf dem Kopf gestellt,
ich träume von einer mir fremden Welt.
Hast Sehnsüchte in mir erweckt,
meine Ängste mit Hoffnung überdeckt.
Doch das alles ist nur ein Spiel für dich,
welches du hast aus Langeweile gegonnen.
Das zu erkennen zerstörte mich,
hat mir die Luft zum Atmen genommen.
Nun versuche ich einen Weg zufinden
um mich von dir zu entbinden.
Aber es scheint ihn nicht zu geben,
und verzweifelt versuche ich zu leben,
ohne an dich zu denken,
versuche mich abzulenken.
Doch egal was ich auch mache,
ob ich schlafe oder wache,
mein Körper will deinen spüren,
mein Herz will deine Gefühle schüren,
den von dir erweckten Traum leben einhauchen,
mit dir in Glückselligkeit eintauchen.
Das alles ist dir sehr bewusst,
und trotzdem reizt dich meine Lust,
lässt mich spüren hilflos und klein
und in meinen Schmerzen ganz allein.

© Morgan MacAilis Dezember 2011
Dunkelheit

kälte das herz mit eisernden griff hält
gefangen in schwarzer welt
vom schicksal auserkoren
immer wieder neugeboren
tag für tag die einsamkeit zu leben
bereit alles zu geben
doch kein weg zu finden
aus dunkelheit ans licht winden
gelernt es zu ertragen
kein hoffen wagen
kälte auf der haut
beträubend und doch vertraut
und wieder beginnen stumme zeiten
die gedanken darauf vorbereiten
einen teil der sehnsucht unterdrückend
in den tiefsten abgrund der seele schickend
neuanfang, doch nichts ist neu
dunkelheit, sie bleibt treu
will nicht weichen, will nicht gehen
sich mit licht zum wilden tanz drehen
ewiger kampf, ewig ringend
alle kraft verschlingend
gefangen in der ewigkeit
nichts was aus diesem kreislauf befreit

© Morgan MacAilis November 2013
Schreibblockade

Nichts fällt mir ein,
kann ich denn nicht kreativ sein?
Kein Gedicht bringe ich zustande,
nicht ein kleines, nicht am Rande.
Die Muse will mich nicht berühren,
ich kann keine reimenden Worte spüren.
Und mach ich mir noch so viele Gedanken,
ich kann nicht durchbrechen diese Schranken.
Mein Kopf ist leer,
ich kann nicht mehr.

© Morgan MacAilis Mai 1998
Silbermond

Der Wind weht durch den Baum,
ich bewege mich wie im Traum.
Das Mondlicht lässt alles Silber erscheinen.
Traurige Gedanken bringen mich zum Weinen.
In weiter Ferne hör ich ein Lachen,
ich weiß nicht, was soll ich machen.
Dem Geräusch entgegen renne,
doch ich kann nichts erkennen.
Nebelschwaden hüllen mich ein,
ich fühle mich hilflos und allein.

© Morgan MacAilis Januar 1998
Sorgloses Leben

Als ich ein kleines Kind war,
gab es viel was ich sah.
Ein freundliches Lachen,
konnte einen schon glücklich machen.
Ich genoss das Leben in vollen Zügen,
hatte keinen Ahnung von den Lügen.
Lebte in den Tag hinein,
doch nichts wird so wie früher sein.
Verloren alle Sorglosigkeit,
für Kleinigkeiten keine Zeit.

© Morgan MacAilis November 1997
Schweigend Träumen

niemals werd ich dich aufgeben
weiterhin diesen traum mir weben
immerzu an dich gedacht
bei tag und auch bei nacht
ich weiss, du willst den schritt nicht wagen
deine liebe mir nicht sagen
aber ich erkenne tief in dir
dir gehts nicht anders wie mir
warum nur kann keiner reden?
warum nur in träumen schweben?

© Morgan MacAilis Mai 2005
Kraftlos

am ende des weges angelangt
keine kraft mehr zu geben
der tag geht zur ende
sich für immer zu ruhe zu legen
frieden finden
nie wieder entscheidung verlangt
dem abgrund herabschweben
hilfreiche hände
auf unbekannten wegen
seele vom körper entbinden

© Morgan MacAilis März 2004
Aufraffen

In den Spiegel geschaut,
den falschen Worten vertraut,
in die falsche Richtung gegangen,
in unreellen Illusionen gefangen.
So kann es nicht mehr weiter gehen,
muss lernen zu mir & meinen Problemen zu stehen.
Der Anfang ist hart und schwer
und ich habe auch nicht viel Kraft mehr,
doch wenn ich mich jetzt nicht aufraffe,
wer weiß ob ich es dann je schaffe.

© Morgan MacAilis Juni 2000

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