Feine kleine Reime....

Gedankengänge | Gedichte & Texte | Sprüche & Weisheiten

Ich habe hier einen kleinen Teil meiner Gedichte reingesetzt, aber was heisst eigentlich "kleiner Teil"? Es sind schon recht viele, die hier niedergeschrieben sind. Aber wenn man bedenkt, dass ich weit über fünfundert verfasst habe, ist es halt doch nur ein kleiner Teil *lach* Es sind auch nicht all zu viele auf einer Seite und auch nicht unbedingt chronologisch geordnet.
Ich habe nun auch nicht nur die "veröffentlicht", die mir persönlich am Besten gefallen. Das eine oder andere ist doch recht kindlich kitschig. Andere vielleicht einen Ticken zu depri. Wie auch immer, sie entstanden aus Stimmungen heraus....

Verwirrung

Gedankengänge, die ich nicht verfolgen kann,
Verwirrung, Täuschung und was dann?
Keine Antworten, nur Fragen.
Welche Richtung soll ich einschlagen?
Welchen Gefühlen soll ich Hoffnung schenken?
Woran soll ich zuerst denken?
Alles stürzt auf mich ein,
nichts scheint echt zu sein.
Meine Zukunft liegt im Ungewissen,
mein Innerstes hat eine Spur von Rissen.
Ich will nur Frieden finden,
mich nicht an neuen Schwächen binden.
Das Leben scheint mich zuüberrollen,
ich gehe unter, ohne es zu wollen.
Es kommt die Zeit, wo ich mich werde zur Wehr setzen,
auch wenn ich damit werde verletzen.

© Morgan MacAilis Dezember 1997
Bilder an der Wand

Bilder an der Wand,
ich habe dich darauf erkannt.
Früher war alles anders als heute,
heute sind wir geschiedene Leute.
Damals waren wir ein Herz und eine Seele,
heute gehen wir getrennte Wege.
Bilder an der Wand erzählen von mir und dir.
Am Anfang gingen wir Hand in Hand,
nun geht niemand neben mir.

© Morgan MacAilis
Ich bin Glück

Er hat ein Ziel,
es ist nicht viel,
er will nur mich, Glück.
Und sieht er zurück,
wird er verstehen,
ich werde niemals gehen.
Das bin ich,
ich währe ewiglich.
Mal bin ich stark,
mal bin ich zart.
Manchmal muß man mich tief in sich suchen,
man kann mich nicht buchen.
Viele können mich nicht erkennen,
sie auf der Suche nach mir in die falsche Richtung rennen.
Doch jeder kann mich spüren,
ich werde stets Herzen berühren.
Man sollte immer auf mich bauen,
und in die Zukunft schauen.
Pech ist mein bester Freund und mein ärgster Feind,
und auch wenn man meint,
er ist in der Übermacht,
werde ich doch immer gewinnen, jede Schlacht.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Der Moment

Engumschlungen stehen wir da,
wir waren uns noch nie so nah.
Zart streichelst du meinen Rücken,
ich spüre leises Entzücken.
Ich schliesse meine Augen,
nur der Mond am Himmel schaut zu.
Wir sehen uns an, sagen nicht viel,
wir wissen beide, dies ist kein Spiel.
Du willst auch nicht, dass wir nun auseinander gehen,
doch es darf nicht sein.
Du drehst dich um und lässt mich stehen,
zurück bleib ich allein.

© Morgan MacAilis
Leben

Ich will das Leben spüren,
keine Sorgen sollen mich berühren,
nichts verpassen,
Kummer mich in ruhe lassen.
Jeden Tag nur Party machen,
über alle Sachen lachen.
Nicht an morgen denken,
mein Leben in keine bestimmte Bahn lenken.
Leben ohne zu bereuen,
auf jeden neuen Tag zu freuen.
Mich dem Zielerstreben,
niemals hinzugeben.
Doch was ist das Leben dann wert,
wenn man sich um nichts und niemand schert.
Oberflächlich ist man dann nur,
von Verantwortung hat man keine Spur.
Und sieht man dann zurück in die Vergangenheit,
verspürt man doch viel Traurigkeit.
Echte Freunde hat man keine,
im Grunde ist man alleine.
Ich muß einen Mittelweg finden,
Spaß und Ernst verbinden.
Dann erst lebe ich ohne zu bereuen,
kann mich auf jeden neuen Tag freuen.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Why - Warum

Ich frage mich es immer wieder.
Leben - ein neugeborenes Lebewesen. Warum?
Warum lebt es?
Um zu verletzen? Andere? Oder sich selbst?
Menschen - Was zählen sie?
Zählt ein Baum nicht viel mehr?
Wenn man unsere Zeit des Lebens vergleicht,
vergleicht mit der Unendlichkeit des Universums,
was ist das dann schon?
Nicht einmal ein Bruchteil davon....

© Morgan MacAilis
Das letzte Erwachen

Die Jahre rauschten an mir vorbei,
einst war ich jung, einst war ich frei.
Das Alter hat die Vernunft gebracht,
ich habe sehr viel nachgedacht.
Die Spontanität ist verblaßt,
es gibt nur Ruhe, keine Hast.
Doch glücklich bin ich dabei nicht,
ich näher mich dem letzten Licht.
Bald ist es aus,
dann bin ich zu Haus.
Doch wo sind die Jahre hin,
was hatte es alles für einen Sinn?
Der Tod kommt, doch ich bin nicht bereit,
in mir alles nach Leben schreit.
Das Gefühl etwas verpaßt zu haben,
wird stärker und stärker und scheint zu sage:
"Noch bin ich nicht bereit zu gehen,
ich will noch soviel Dinge sehen!"
Mein Verstand ist jung geblieben,
wird das Leben immer lieben,
doch mein Körper ist alt und verbraucht,
er bald alles Leben aus sich aushaucht.
Ich finde es alles gemein,
aber so scheint das Ende zu sein.

© Morgan MacAilis November 1998
Hoffnung

Ein Baum, stark, alt, fest verwurzelt,
Ein Kind, klein, zart, rum gepurzelt,
beide haben viel gemein,
beide werden Hoffnung sein.
Hoffnung auf Zukunft und auf Leben,
auf Kraft und Zielerstreben.
Doch dann geschieht ein Unglück,
wieder verliert die Welt ein Stück,
den Baum gibt es nun nicht mehr,
das Kind fiel über ihn her....

© Morgan MacAilis
Nur eine Nacht

Du sagtest es ist Zeit zu gehen,
ohne Hoffnung auf ein wieder sehen.
Du lässt mich allein zurück,
ohne einen letzten Blick.
Nun bin ich allein,
doch ich will es nicht sein.
Ich wollt dir alles geben,
mein Leben für dich leben,
ich gab alles auf,
hoffte darauf,
dass auch du mich liebst,
mir einen Halt gibst.
Doch du hast nur gelacht,
denn du wolltest nur eine Nacht.
du lässt mich allein zurück,
ohne einen letzten Blick.

© Morgan MacAilis
Lebensspiel

Das Leben erscheint mir wie ein Spiel,
es gibt einen und es nimmt einen viel.
Mal hat man Pech, mal hat man Glück,
Und schaut man dann einmal zurück,
so sieht man Verluste und Gewinne,
man sollte versuchen zu stärken seine Sinne,
damit man nicht nur Verlierer ist
und mit so mancher kleinen List,
kann man einen Sieg nach Hause tragen.
Immer neue Risiken wagen
Und nicht aufgeben,
nur so kann man was erreichen im Leben.
Doch spielen sollte man stets fair,
sonst fühlt man sich allein und leer.
Wenn man nur betrügt
Und andere belügt,
hat man zwar gewonnen,
aber um an sein Ziel zu kommen,
hat man sich keine Freunde gemacht,
das Glück einen nur bitter ins Gesicht gelacht.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Ziehende Jahre

Am Anfang hatten wir viel gemeinsam,
ein Leben bauten wir zusammen auf.
Doch jetzt fühle ich mich sehr einsam.
Wir leben nebeneinander her,
eine feste Beziehung existiert nicht mehr.
Jeden Tag hoffe ich von Neuem darauf,
dass wir wieder zueinander finden,
unsere Leben von Neuem verbinden.
Der Alltag hat die Liebe zerbrochen,
die Gemeinsamkeit ist nicht mehr da,
das Schicksal hat die Beziehung unterbrochen.
Am Anfang waren wir uns sehr nah,
mittlerweile haben wir uns entzweit.
Die Jahre ziehen und uns vorbei....

© Morgan MacAilis
Befreit

Regentropfen fallen vom Himmel herab,
der Wind weht durch die Stadt,
er wirbelt viele Blätter auf.
Ich blicke zum Himmel herauf.
Graue Wolken ziehen vorbei,
ich fühle mich gelöst und frei.
Die Straßen sind leer und verlassen,
wenn ich ehrlich bin, ich kann dich nicht hassen.
Du machtest zwar Schluß mit mir,
aber ich entfinde schon lange keine Liebe zu dir.
Das Ende hat mir eine Last genommen,
jetzt kann ein neues Leben kommen.
Der Sturm nimmt die Schwüle der Luft,
verbreitet einen frischen Duft.
Die Hitze des Sommers ist verflogen,
auch die Zeit, in der wir gelogen.
Glücklich stehe ich im Regen,
er erscheint mir wie ein Segen.
Wir werden gute Freunde bleiben,
den andern stets Hilfe zeigen.
Ich habe jetzt keine Sorgen,
und freue mich auf ein sonniges Morgen.

© Morgan MacAilis Juni 1997
Deine Launen

Ich spüre ein Messer in meinen Rücken,
mein Kummer scheint mein Herz zu zerdrücken.
Vom Himmelhochjauzend bis tiefbetrübt falle ich,
ich ertrage diesen Stimmungsumschwung schon ewiglich.
Zum hundertsten Mal ist etwas in mir zerbrochen,
Trauer in mir hochgekrochen.
Ich habe das Gefühl in einen Abgrund gestoßen zu werden,
jedes Gefühl beginnt in mir zu sterben.
Deine Launen machen mein Leben kaputt,
legen mein Innerstes in Trümmern und Schutt.
Ich weiß nicht, was soll ich machen,
ich habe angst mit dir zu lachen,
denn im nächsten Moment,
dein Haß Tief in mir brennt.
Die Flammen fressen mich auf,
ich gebe die Hoffnung bald auf.
Ich bin nicht mehr so stark wie einst,
es würde mir helfen, wenn du mal weinst.
Doch über deine Gefühle willst du nicht sprechen,
du verstehst nicht, daß es wird mein Herz brechen.

© Morgan MacAilis Juli 1997
Das Geheinmis

Tautropfen auf zarten Rosenblüten,
mein Geheimnis wirst du hüten.
Meine Liebe ist ergossen,
in deinem Herzen eingeschlossen.
Strahlende Sterne am Himmelszelt,
leuchten auf unsere verträumte Welt.
Leise weht ein warmer Wind,
ich eile zu dir geschwind.
ein leuchtendes Schweigen umgibt uns bald,
wir sind zusammen für alle Ewigkeit.
Nichts kann uns entzwei'n,
für immer und ewig zusammen sein.
Tausend Lichter hüllen uns ein,
mein Geheimnis wird bei dir geborgen sein.

© Morgan MacAilis
Öffne dein Herz

Ich blicke in dein Herz,
dort sehe ich nur Kummer und Schmerz.
Keine Liebe ist dort zu finden,
alle Wärme scheint aus ihm zu schwinden.
Ich möchte dir so gerne Freundschaft schenken,
deine Gedanken in einen andere Richtung lanken,
doch du hast hohe Mauern um dich gebaut,
willst das niemand hinter deine Maske schaut.
Du gibst dich fröhlich, heiter,
lebst dein Leben ohne Gefühle weiter.
Doch mit der Zeit wird es dich zerstören,
wenn du nicht wirst auf deine Freunde hören.
Reiss die Mauern ein,
du bist nicht allein.
Ich will doch immer zu dir stehen,
und mit dir auch durch schlechte Zeiten gehen.
Doch diesen Schritt musst du alleine wagen,
ich kann dir nur immerzu sagen:
Bitte verschliesse nicht dein Herz,
bitte vergrab dich nicht im Schmerz!

© Morgan MacAilis November 1998
Nie die Hoffnung sinken lassen....

Alle Brücken hinter mir abgebrochen,
Mitleid für mich in mir hochgekrochen.
Doch nicht mehr zurück sehen,
den Kopf für immer von dir drehen.
Meine Zukunft liegt im Ungewissen,
meine Vergangenheit werde ich oft vermissen.
Doch ich lebe heute, hier und jetzt,
und werde ich auch noch oft verletzt,
ich werde nicht verzagen,
neue Wege einschlagen zu wagen.
Werde ich auch oft resignieren,
meine Ziele werde ich nicht aus dem Auge verlieren.
Meine Stärke aus dem Inneren tanken,
versuchen zu überwinden alle Schranken.
Und eines Tages vielleicht,
habe ich einen Punkt erreicht,
an dem ich ohne Schmerz zurück sehen kann,
und vielleicht bin ich stolz auf mich dann.
Wer weiss schon was die Zukunft bringt,
nur eins ist wichtig, dass die Hoffnung nie sinkt.

© Morgan MacAilis Januar 1999
Am Abgrund stehen

Am Abgrund stehen,
kein Weiterkommen sehen.
Angst nach hinten zu schauen,
zurück gehen sich nicht trauen.
Kein Mut, kein Frieden,
keine Schwäche, niemand lieben.
Nur Fragen, keine Antwort.
Verwirrung, Gedankenmord.
Selbstzweifen, was ist richtig?
Ist nicht alles nichtig?
Was machen?
Kopflos in den Abgrund krachen?
Keine hlefende Hand,
die mir hilft ans gegenüberliegende Land.
Stumm stehen bleiben, nachdenken,
versuchen der Angst keine Beachtung zu schenken.
Die Kraft alles zu wagen aufzu bringen,
und mutig über den Abgrund springen.
Das muss ich schaffen, das ist mein Ziel,
das ist doch nicht etwa zuviel?

© Morgan MacAilis Januar 1999
Wie eine Münze

Jede Münze hat zwei Seiten,
wie eine Münze bist auch du.
Mal hast du Heimlichkeiten,
mal hörst du zu.
In einem Moment verbindet uns viel,
im nächsten ist alles nur ein Spiel.
Ich weiss nicht woran ich bin,
ich sehe in deinem Verhalten keinen Sinn.
Wenn ich meine dich zu verstehen,
gehst du weg und lässt mich stehen.

© Morgan MacAilis
Reinkanisation

Tief in meinem Herzen eingebrannt,
habe ich dich sofort erkannt.
Wir sind wiedergeboren,
das Schicksal hat uns auserkoren,
wieder zur gleichen Zeit zu leben,
uns gegenseitig Liebe zu geben.
Wir sind uns auch in die Arme gesunken,
haben vom Liebesnektar getrunken,
doch wir haben Fehler gemacht,
als unsere Liebe war erwacht.
Haben uns nicht voll vertraut,
nicht in des Anderen Herzen geschaut.
Unsere Liebe verleugnest Du nun,
ich kann nichts dagegen tun,
die Mauern um Dein Herz nicht überwinden,
um einen Weg zu Dir zu finden.
Doch nur mit Dir hat mein Leben einen Sinn,
ohne dich ich unvollständig bin.
Du verschließt Deine Augen vor unser Schicksal,
lebst allein mit Deiner Qual.
Ich kann nur abwarten und schweigen,
die Zeit wird zeigen,
ob du vergeudest unser jetziges Leben,
ohne unsere Liebe eine Chance zu geben,
ob ich muss auf eine neue Begegnung warten,
in einen anderen Leben von neuen starten,
einen Weg in unser Glück zu finden
und unsere Liebe wieder zu verbinden!

© Morgan MacAilis April 1999
Trostlos

Grau liegt das Land vor mir,
ich frage mich, was mache ich hier?
So grau wie die Landschaft rundherum,
fühle ich mich, meine Zeit ist bald rum.
Tag für Tag sehe ich zurück,
doch ich sehe kein Fünkchen Glück.
Fehler über Fehler sehe ich nur,
von Liebe und Hoffnung keine Spur.
Einsam und allein,
so lebe ich seit langer Zeit.
Keinen lies ich bei mir sein,
ich lebe in der Einsamkeit.

© Morgan MacAilis
Was ist richtig für mich?

Ich stehe hier und habe kein Ziel in Sicht,
was will ich, ich weiß es nicht.
Meine Gedanken beängstigen mich,
ich weiß nur, ich denke viel an Dich.
Ich will es nicht, doch kann ich mich nicht dagegen wehren,
ich will wieder Deine Stimme hören.
Sehe ich in mich hinein,
kann ich nur erkennen einen schwachen Schein.
Doch ich kann ihn nicht verstehen,
weiß nicht, wie soll es weiter gehen.
Was ist, wenn ich mich fallen lasse?
Oder wenn ich diese Chance verpasse?
Ich bin skeptisch geworden, sehr vorsichtig,
doch wenn ich nicht handel, verliere ich Dich?
Ich habe keine Ahnung wie es weiter gehen soll,
weiß nur ich mag Dich ganz doll.
Ich muß lernen in mich selber zu schauen,
mir selber zu vertrauen,
aber es fällt mir doch so schwer,
ich setzte mich immer zur Wehr.
Denn zu oft habe ich mich falsch entschieden
die richtigen Leute gemieden.
Das möchte ich jetzt verhindern,
denn es würde meine Schmerzen nicht lindern..

© Morgan MacAilis Juni 2000
Traurig

Ich bin traurig, doch ich habe keinen Grund dazu,
ich weiß nicht, was ich denken soll, komme nicht zur Ruh.
Immer tiefer falle ich in ein Loch, einen Abgrund,
Monster verschlingen mich in ihren Schlund.
Verwirrung und Ängste herrschen in meinen Herzen,
verbreiten Kummer und Schmerzen.
Ich weiß nicht, was erwarte ich eigentlich vom Leben,
was will ich erhalten, was geben?
Immer mehr Fragen stürzen auf mich ein,
ich fühle mich immer mehr einsam, allein.
Sehne mich nach Liebe und Einheit,
doch der Weg dahin ist schwer und weit.
Und ich weiß nicht, schaffe ich ihn zu gehen
verwirrt harre ich aus, bleibe still stehen.
Frustriert zwinge ich mich nichts mehr zu fühlen,
nicht immer in meinem Innern zu wühlen,
doch helfen tut es mir auch nicht,
stumm rollt eine Träne über mein Gesicht.

© Morgan MacAilis Juni 2000
Neubeginn

Ich habe meinen Weg gefunden,
von vergangenen Träumen entbunden.
Ich bin einen Schritt nach vorne gegangen,
bin nicht mehr in der Vergangenheit gefangen.
Zuversichtlich schaue ich gerade aus,
lebe nach dem Motto... "Was aus is, is aus".
Werde Schritt für Schritt gehen,
nicht mehr traurig nach hinten sehen,
werde alles betrachten mit distanz,
nur so habe ich die Chance,
etwas aus meinem Leben zu machen,
und auch mal über Missgeschicke zu lachen.

© Morgan MacAilis Januar 1999
Wie im Traum

Ein Hauch von Zärtlichkeit streift mein Gesicht,
wärmende Seeligkeit erfüllt mein Herz mit goldenem Licht,
liebende Blicke hüllen mich ein,
seidene Stricke erzeugen den haltenden Schein,
tiefe Gefühle machen sich breit,
Liebe erwacht für alle Zeit,
leuchtende Sterne bedecken den Raum,
ich schwebe dahin wie im verzauberten Traum.

© Morgan MacAilis
Neues Vertrauen

Mir fehlte die Luft zum Leben,
wie einem Fisch am Land,
ich reichte Dir entgegen,
meine zitternde Hand.
Ich habe mich in Dich verliebt,
Deine Wärme hat meine Kälte besiegt.
Am Anfang habe ich mich noch gewehrt,
mein Herz versperrt,
doch Du hast jeden Versuch unternommen,
um in mein Inneres zu kommen.
Langsam hast Du geweckt mein Vertrauen,
geboren war der Mut zu bauen,
eine gemeinsame Zukunft,
Gefühle waren abgestumpft,
doch Du hast mir Kraft gegeben,
nach vorne zu streben.

© Morgan MacAilis April 1999
Ohne Glück

Unser Weg war weit,
wir hatten wenig Zeit.
Wir haben uns so viel erträumt,
doch unser eigenes Leben versäumt.
Wir waren stets zusammen,
unser Schicksal ineinander verhangen,
allein zu leben lernten wir nie,
nun blick zurück und sieh,
getrennt können wir nicht leben,
uns aber auch keine Liebe mehr geben.
Wir haben einen Punkt erreicht,
an dem jeder Tag dem nächsten gleicht.
Wir können weder vor, noch zurück,
und uns erwartet gemeinsam kein Glück.

© Morgan MacAilis