Durch die Linse betrachtet

Eine neue Reise beginnt....

Im Oktober 2014 gesellte sich zu meinen Hobbies ein weiteres dazu, das Fotografieren. Ich kann zwar nicht behaupten, dass sich meine Bilder von den Fotos anderer Hobbiefotografen abheben, aber das ist mir letztendlich auch nicht so besonders wichtig. Denn mir geht es um den Spaß, den ich auf meinen Streifzügen habe. Faszinierend finde ich auch die immer wieder neuen Blickwinkel und Betrachtungsweisen. Das Bearbeiten der Fotos mit Hilfe meines Grafikprogrammes, um auf kreative Art aus ihnen mehr herauszuholen, bereitet mir ebenso viel freunde. Denn schließlich nenne ich mich Künstlerin und nicht Fotografin. Leider machen das mittlerweile viele, die einfach nur eine Kamera in der Hand halten und drauf losknipsen.

Kunst liegt immer im Auge des Betrachters.

Anfänglich fotografierte ich mit der Zweitkamera meines Freundes, mit der Nikon D5100. Da ich noch keinen Plan hatte, was alles so mit einer Spiegelreflexkamera möglich ist, versuchte ich mich zunächst mit dem einfachen "Knipsen". Meine Augen entwickelten sich und ich nahm automatisch immer mehr von meiner Umgebung wahr. Viele Kleinigkeiten, die den meisten gar nicht auffielen, nahm ich ins Visier. Schnell verliebte ich mich in die Kameraeinstellung "Sonnenuntergang", die ich eher durch Zufall fand, und war damit auch sehr zufrieden.

Nach der Trennung blutete mein Herz. Keine Kamera mehr. Ich las viel, schaute etliche Videos, lernte nach und nach etwas mehr über die Funktionen und Einstellungen, und lieh mir gelegentlich die Nikon D3200 meiner Freundin.

Im August 2016 war es dann soweit: Ich hatte meine Kamera, die Nikon D5300.


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